: Otto Wolff von Amerongen

Verfahren gegen die Parteispender

Mindestens zwei Jahrzehnte lang haben alle großen Parteien der Bundesrepublik über mehr oder minder dubiose Vereine Spenden angesogen und eingestrichen.

Unternehmer 1989: Ausstieg mit Gewinn

Gute Gründe, ein Unternehmen noch in diesem Jahr zu veräußern, gab es genug. Den zugkräftigsten hat Bundesfinanzminister Gerhard Stoltenberg noch geliefert: die Änderung des Paragraphen 34 des Einkommensteuergesetzes.

Zur rechten Zeit Kasse gemacht

Das neue Verwaltungsgebäude, das die Otto-Wolff-Gruppe derzeit im Kölner Vorort Rodenkirchen bauen läßt, werden wohl nicht sehr viele Mitarbeiter von innen kennenlernen.

MANAGER UND MÄRKTE

Frohe Kunde bahnt sich für die Aktionäre der Thyssen AG an. Das Unternehmen wird für das abgelaufene Geschäftsjahr (1. Oktober 1987 bis 30.

Joachim Theye: Der lautlose Vollstrecker

Unerwartete Nachricht ging am Montag morgen im Kartellamt ein. Über den renommierten Wettbewerbsanwalt Martin Hirsch ließ der Münchener Filmkaufmann Leo Kirch der Berliner Behörde seine "Absicht anzeigen", die von ihm erworbene zehnprozentige Beteiligung an der Axel Springer Verlag AG "auf mehr als 25 Prozent zu erhöhen".

Panik im Wunderland

In der stärksten Volkswirtschaft Westeuropas grassiert die Zukunftsangst.

Der neue Botschafter

Er scheint ein "Hans im Glück" zu sein. Sein Unternehmen floriert, sein Ansehen als Verhandlungsführer der Metallindustriellen in Baden-Württemberg ist bei Freunden und Gegnern gleichermaßen hoch, und im kommenden Frühjahr erfüllt sich nun auch noch ein alter Wunsch: Hans Peter Stihl wird Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT).

Der geschickte Gesandte

Einfluß ist wichtiger als Macht" , lautet eine seiner vielen Maximen, und es ist vielleicht die wichtigste im Leben von Otto Wolff von Amerongen, Unternehmer und Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT).

MANAGER UND MÄRKTE

"Das Unternehmen ist ihm wichtiger als die Sippe", schrieb die ZEIT im Februar 1969 über den damals fünfzigjährigen Otto Wolff von Amerongen und wollte damit dessen unternehmerische Weitsicht bei der Umwandlung der väterlichen Firma in die Otto Wolff AG rühmen.

Management: Zurück zum Schrott

Über die Vergangenheit möchte ich eigentlich nichts mehr lesen", macht Arend Oetker seinem Mißvergnügen über die bohrenden Fragen nach Ursachen und Schuldigen der zurückliegenden Ereignisse Luft.

Insolvenzen: Die letzten freien Unternehmer

Der Kölner Amtsrichter Wilhelm Uhlenbrock, der einem breiten Publikum durch die Abwicklung der Herstatt-Pleite bekannt wurde, urteilte schon vor Jahren über die Konkursverwalter so: "Für die Abwicklung von Großpleiten ist nur eine Handvoll von ihnen geeignet.

MANAGER UND MÄRKTE

Der DIHT-Präsident Otto Wolff von Amerongen und sein Schwiegersohn Arena Oetker sind es offenbar leid, ein einst als Perle des Wolff-Konzerns gepriesenes Unternehmen weiter zu alimentieren.

Otto-Wolff-Konzern: Späte Rache

Mit schöner Regelmäßigkeit fordern opponierende Aktionäre in den Hauptversammlungen deutscher Aktiengesellschaften, Vorstand und Aufsichtsrat oder einzelnen Mitgliedern dieser Gremien die Entlastung zu verweigern.

MANAGER UND MÄRKTE

Er legte seinen Verbandsposten nieder und mußte feierlich versprechen, künftig nicht mehr so viele Vorträge zu halten: Derart für seine neue Aufgabe gerüstet, wird Arend Oetker am 11.

MANAGER UND MÄRKTE

War was? Die Hoechst AG in Frankfurt wird im kommenden Jahr kräftig investieren, rund zwei Milliarden Mark. Die Ankündigung verband jetzt Hoechst-Chef Wolf gang Hilger mit dem ziemlich beruhigenden Hinweis, daß er die Wahl der Standorte "dabei unter Abwägung aller sachlichen Gesichtspunkte treffen" werde.

Noch immer rote Zahlen

Den Stahl an der Saar kochen zu viele Köche in zu vielen Töpfen, spotteten schon vor Jahren Stahlmanager im Ruhrgebiet über ihre Konkurrenten.