: Patrice Lumumba

Teju Cole: "Ich werde nicht Präsident"

Teju Cole ist angesagt: Ijoma Mangold  hat mit dem Autor in New York über seine Bücher und sein Leben zwischen den Welten gesprochen.

K O N G O : Der afrikanische Weltkrieg

1,7 Millionen Tote, zwei Millionen Vertriebene, 16 Millionen Menschen, deren Rechte ständig verletzt werden. Geschähe all das auf dem Balkan oder in Nahost, man sähe die Bilder jeden Abend im Fernsehen. Aber dieser Krieg tobt im Kongo. Wen kümmert das?

Fotostrecke: Europas Moderne in Afrikas Städten

Vor 50 Jahren endete in Afrika die Kolonialzeit. Europa hat tiefe Spuren hinterlassen, auch in der Architektur. Was ist aus diesem Erbe geworden? Fotos von Guy Tillim

© Spencer Platt/Getty Images

Kongo: Herr Kibala kriegt die Krise

Der Deutschkongolese Jean-Claude Kibala bekämpft in seiner Heimat Chaos und Korruption. Jetzt muss er sich auch mit der globalen Rezession herumschlagen.

Und der Regen kühlte die Gemüter

Kongo nach der Wahl: Von mutigen Menschenrechtsaktivisten, inhaftierten Erweckungspredigern - und dem Schlamm in den Straßen, der Schlimmes verhinderte

Kongo: Im Bauch des Elefanten

General Kafulu ist Chef der Elitepolizei in Kinshasa. Eine Reportage vom künftigen Arbeitsfeld deutscher Soldaten.

Der afrikanische Weltkrieg

Sieben Rebellenheere und sieben Armeen kämpfen im Kongo um Vorherrschaft, Gold und Diamanten

Mord am großen Fluß: "Afrika braucht einen Märtyrer..."

Wenn ein neues Afrika-Buch mit politischer Thematik und dem Versuch einer Gesamtdarstellung auf den Markt kommt, so versetzt es seinen Vorgängern in der Regel den unerbittlichen Stoß ins moderne Antiquariat: So rasch, so unüberschaubar und systemlos vollzogen sich seit der Unabhängigkeitsdekade der sechziger Jahre die staatlichen Entwicklungen auf dem schwarzen Kontinent.

Afrika - verraten und verkauft

So ist es einem seit langem nicht mehr ergangen beim Lesen eines Buches: daß einem die Wut hochkriecht über das, was einem da wieder in die Erinnerung zurückgerufen wird und ins Gewissen, mitten in den geordneten mitteleuropäischen Berufsalltag hinein, dessen Normalität einem nun in vielerlei Hinsicht obszön erscheinen muß – erscheinen soll? Dies ist ein gefährliches Buch, ein demagogisches, und es ist gewollt so.

Fernsehen: Ho, Lumumba, Che

Die Bilder waren bewegend: Kinder mit Pudelmützen rauchten Hasch, ein Mörder setzte, vor den Augen des Psychiaters, Legespielteilchen zusammen, arme Leute suchten zu beschreiben, was das bedeutet: ein Leben lang, von Ganoven im Grauschlips betrogen, Schulden bezahlen zu müssen.