: Paul Bowles

Marokko: Tanger am nächsten Morgen

Früher zog die marokkanische Hafenstadt Exzentriker an, Poeten, Kiffer und Spione. Den freien Geist findet man hier noch immer. Belichtungen eines Mythos

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Marokko: Vierzehn Kilometer bis Europa

Warum werden Männer aus dem Maghreb misstrauisch angesehen? Zu Besuch bei Schriftstellern in Marokko, das in Deutschland bald als sicheres Herkunftsland gelten soll.

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Matisse in Marokko: Ein Fenster in Tanger

In Tanger malte Henri Matisse einige seiner schönsten Bilder. Wer sich 100 Jahre später in der marokkanischen Stadt auf seine Spur begibt, erlebt eine Überraschung.

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Marokko: Kein Wort gegen den König

Urlauber erleben Marokko als freies Land. Damit sie wiederkommen, mäßigen die Marokkaner ihren Unmut über die Zustände im Land und die halbherzigen Reformen.

stadtporträt: Die Heimat der Mörder

Die meisten der Attentäter von Madrid stammen aus Tanger. Ist aus der Stadt der Dandys und Maler eine Terroristenfabrik geworden?

Kein Ende des Mordens in Algier: Eben wurde Said Mekbel, Chefredakteur der Zeitung "Le Matin" erschossen. – Ein ZEIT-Gespräch mit dem Schriftsteller Mohammed Dib über Literatur, Intellektuelle und religiösen Fundamentalismus in Algerien: Was hier passiert, ist erst der Anfang

Mohammed Dib: 1959 bin ich von den Franzosen aus Algerien ausgewiesen worden. Wie die meisten aus meiner Generation hatte ich mich in der Unabhängigkeitsbewegung engagiert und für die FLN in meiner Region Geld gesammelt.

Die freudlose Wüste

So beschreibt Paul Bowles Kit Moresby: "Klein, mit blonden Haaren und einem olivfarbenen Teint, bewahrte die Intensität ihres Blickes sie davor, niedlich zu wirken.

Magische Bilder

Tanger – ein unentwirrbares Geflecht aus scheinbarem Spiel, Knüpfkunst, Märchen und Wirklichkeit

Fritz J. Raddatz: Pariser Tagebuch (Schluß)

Man muß wohl sehr schnell sein in Paris (und Arno Münster ist eher langsam). Beim Mittagessen mit Daniel Rondeau, der jahrelang bei Liberation der führende Kritiker war, schwirrt der Kopf.

Im Wirbel des Unwirklichen

Über Küchenschaben am anderen Ende der Badewanne, Langeweile und politische Ästhetik

Verfasser: ein Analphabet

Die Literatur des einst französisch beherrschten Nordafrikas wurde vor zehn bis fünfzehn Jahren in Europa viel stärker beachtet als heute.

Nicht mehr verloren

In Ländern, die den Krieg gewonnen haben, ist der Generationsstreit relativ selten. Das Argument der Schuld an der Niederlage, die große Frage nach der Substanz oder dem Fortbestand der Nation, die in Deutschland nach zwei verlorenen Weltkriegen so dringlich gestellt wurde, existiert in Amerika nicht.