: Paul Wolfowitz

A M E R I K A : Die Achse der Betonköpfe

Amerika ist sich selbst genug. Es sucht sich seine Verbündeten nach Bedarf. Die Europäer haben sich getäuscht. George W. Bush ist nicht vom Saulus zum Paulus geworden. Der Afghanistan-Feldzug gedieh rasch zum Triumph des einseitigen Auftrumpfens. Und Europa muss sich über seine eigenen Interessen klarwerden

K R I E G   G E G E N   D E N    T E R R O R : Drohen, putschen, einmarschieren

Was tun mit Saddam und seinen Massenvernichtungswaffen? Washington prüft alle Optionen. Die Präferenzen aber spiegeln sich ohne Zweifel in der bekannten Position der Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice. Sie neigt zur Position des Pentagons, die da lautet: Verhandlungen unterstützen und letztlich doch hoffen, dass Saddam am Ende die Inspektionen ablehnt

Porträt: Spieler im Kriegscasino

Lichtfigur oder Betrüger? Nach dem Willen des Pentagons soll der umstrittene Exilpolitiker Dschalabi im Irak eine Führungsrolle übernehmen

Irak-Konflikt: Der Tag, an dem Saddam geht

Noch hat der Krieg nicht begonnen. Aber in Amerika wird bereits über die Nachkriegsordnung gestritten: Was wird aus dem Irak – eine Musterdemokratie im Wüstensand oder ein US-Protektorat? Zwei Szenarien

I R A K : Und nun gegen Saddam?

In Washington tobt die Schlacht um den nächsten Feldzug. Ein Präventivschlag, ohne den Beweis einer direkten Verbindung zur Terrorattacke vom 11. September: Ist dies eine Idee, die Freunde hat?

A M E R I K A : Ist Allah jetzt mit Amerika?

Mit den ersten militärischen Erfolgen haften die USA für die politische Zukunft Afghanistans. In Washington werden die Optionen und Interessen neu sortiert. Auf einmal verdrängt das Politische das Militärische

I R A K : Von der Stärke der Zauderer

Nach dem Erfolg gegen die Taliban fühlen sich in Amerika die Befürworter eines Krieges gegen Bagdad bestätigt. Doch ohne die Diplomaten geht es nicht

Nachkriegsirak: Realisten gegen Revoluzzer

In der Bush Regierung herrscht Streit über den Nachkriegsirak. Dahinter liegt ein fundamentaler Streit über Amerikas Rolle in der Welt

Washingtons Reaktionen auf die Philippinen-Wahl: Sorge um die eigenen Stützpunkte

Wenn Präsident Reagan diese Woche die Insel Grenada besucht, wo er einen marxistischen Diktator aus dem Sattel werfen ließ, und sich dabei erinnert, vor zwei Wochen einen anderen Diktator in der Karibik, „Baby Doc“ von Haiti, mit einer amerikanischen Militärmaschine ins Exil befördert zu haben, dann müßten seine Gedanken eigentlich sofort in den Pazifik enteilen: zu Ferdinand Marcos und den Philippinen.

Islamismus: Flut des Dschihad

Nach dem Tsunami half der Westen, und doch konnte er die Herzen in Südostasien nicht gewinnen. Ein Essay

Kaukasus-Krise: Neokons wollen alle Georgier sein

Sie sind wieder da: Prominente Neokonservative engagieren sich für Georgien. Sie wollen den Präsidentschaftskandidaten McCain beeinflussen und ein starkes Amerika sehen