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Pegida: Die Protestprofis

  • Die islamfeindliche und rassistische Organisation Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes, kurz Pegida, wurde im Herbst 2014 gegründet. In Dresden veranstaltete sie die ersten Demonstrationen gegen die Einwanderungs- und Asylpolitik in Deutschland und Europa.
  • Am 21. Oktober war der vierte Jahrestag der Organisation. In Dresden gab es anlässlich des Jahrestags eine Pegida-Kundgebung. 10.000 Menschen nahmen an einer Gegendemonstration teil, bei der auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) mitlief.
  • Gründer und Vorsitzender von Pegida ist Lutz Bachmann.
  • Auch in anderen deutschen Städten entstanden Initiativen, die sich mit der Pegida-Bewegung identifizieren wie zum Beispiel die Legida in Leipzig, Dügida in Düsseldorf und Bagida in Bayern.
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Rechtspopulismus: Putin, hilf!

Der deutsche Rechtspopulismus lebt von seiner Lautstärke. Zur neuen russischen Aufrüstung schweigt er jedoch. Die Liebe der Rechten zu Russland hat eine lange Tradition.

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AfD: Wie braun darf es sein?

In dieser Woche beraten die Verfassungsschützer darüber, ob die AfD künftig beobachtet werden soll. Ihre erste Materialsammlung hat es in sich.

Demokratie: AfD (um 1500)

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Weimarer Verhältnisse? Die frühe Neuzeit ähnelt unserer viel eher. Wutprediger zogen umher und die Menschen entdeckten, dass ein "Volk" gegen die "Eliten" stehen könnte.

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AfD: Der Zweifel der Sieger

Nun ist der Triumph der AfD da: Die Kanzlerin tritt ab. Doch der Sieg kommt viel zu früh. Vor allem Friedrich Merz könnte ein gefährlicher politischer Gegner werden.

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Chemnitz: Warum so hemmungslos, so laut?

Die Ausschreitungen in Chemnitz befeuern Vorurteile über den Osten. Hier schreiben neun Autoren über ihre Sicht auf die verwirrende Lage und über ihre Hoffnungen.

Köthen: Eine Stadt duckt sich weg

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In Köthen demonstrieren wieder Rechte auf der Straße, ausländische Studierende leben in Sorge. Das Rezept von Stadt und Uni: zu Hause bleiben und Kaffee trinken.