: Péter Esterházy

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Jahresrückblick: Verstorben 2016

Einige der ganz Großen sind in diesem Jahr gegangen: David Bowie, Zaha Hadid, Muhammad Ali, Umberto Eco, Elie Wiesel, Götz George. Wir blicken zurück.

Péter Esterházy: Diese Heiterkeit, diese Zweifel

Péter Esterházy erschuf ein literarisches Labyrinth, in dem wir uns gern verirrten. Er war einer der größten Erzähler der europäischen Gegenwartsliteratur. Ein Nachruf

Schriftsteller: Péter Esterházy ist tot

Esterházy war einer der bedeutendsten ungarischen Autoren der Gegenwart: Der Verfasser von "Eine Frau" und "Harmonia Caelestis" ist im Alter von 66 Jahren gestorben.

Péter Esterházy: Gott ist bankrott

Peter Esterházy ist bekanntlich nur da ganz Esterházy, wo er spielt. In seinem Roman "Die Markus-Version" treibt er sehr ernste Spiele mit Fragen des Glaubens.

Navid Kermani: Der Religionsflüsterer

Es gibt ihn noch, den öffentlichen Intellektuellen: Navid Kermani erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels – völlig zu Recht.

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László Krasznahorkai: Triumph der stillen Ausdauer

Sein Rang als Schriftsteller ist unbestritten. Star eines breiten Publikums ist László Krasznahorkai aber nicht. Der Man Booker International Prize kann das nun ändern.

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Jan Böhmermann: Alles ist Spielzeug

Jan Böhmermann lässt die Hysterie um das Varoufakis-Video in ohrenbetäubender Leere untergehen. Fake oder Fake-Fake? Eine Lüge kann so herrlich relativ sein.

Michael Zantovsky: Chartist der Freiheit

Wie ein sanfter Revolutionär zum Rock ’n’ Roller und dann tschechoslowakischer Staatspräsident wurde: Die Biografie des großen Václav Havel.

R O M A N : Esterházy auf Eis

"Harmonia Cælestis" ist ein bedeutendes, vor allem aber ein bedeutend kompliziertes Werk. Der Roman erinnert in seinem Umfang von fast 1000 Seiten, in seinem Reichtum an Figuren, Schnurren und Anekdoten, in seinem kühn überbordenden Aufbau an den großen lateinamerikanischen Roman der sechziger, siebziger Jahre

Deutschland: Ganz im Ernst

Ein gestrenger Bademeister, Goethe, der Raps und die Paulskirche: Péter Esterházy zieht rücksichtsvoll Bilanz.

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Roman von Péter Esterházy: Eine handfeste Wortfummelei

In seinem Roman "Esti" treibt Péter Esterházy ein großes, voltenreiches Spiel mit der eigenen Person. Leider hat er sich dabei virtuos verjuxt. Von Andreas Isenschmid