: Peter Struck

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Bundeswehr: Planlos in den Krieg

Der beabsichtigten deutschen Beteiligung am Einsatz gegen den IS in Syrien fehlt jede Strategie. Ein Debakel wie in Afghanistan ist absehbar.

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Fünf vor acht

Geheimdienste: Ein Hauch von Kontrolle

Die große Koalition will Geheimdiensten mithilfe von "Ständigen Sachverständigen" begegnen. Ein schöner Plan – auch wenn maximal eine Lightversion dabei herauskommt.

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Bundeswehr: Wehrhafter Haufen

Defektes Gerät, wuchernde Bürokratie und keine Strategie: Die Bundeswehr steckt in ihrer tiefsten Krise – gerade jetzt, wo sie gebraucht wird.

Politik aus der sechsten Reihe

Vom Einstielen, Austeilen, Draufspringen und Niederstimmen. Eine Woche mit Hans-Günter Bruckmann, Mitglied des Bundestages: "Ich bin kein Mann für den Aufmacher, ich bin Fachmann." Für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, kurz: VBW

W A H L K A M P F : Die unruhige Hand

Die letzte Hoffnung von Rot-Grün ist "Hartz", Schröders Torschlussreform. CDU und CSU fürchten, der Kanzler könnte am Ende doch noch richtig kämpfen

S P O R T: Elf Kollegen sollt ihr sein

Und wieder haben die Fußballbundesligisten im Winter Trainer gewechselt, Spieler gekauft, Millionen bezahlt. Es gibt auch andere Methoden - Freizeitmannschaften und Tresenkicker beweisen es. Eine Analyse

Interview: Struck für Veröffentlichung des BND-Berichts

SPD-Fraktionschef Peter Struck spricht sich für eine Veröffentlichung des Untersuchungsberichts über Journalistenbespitzelungen durch den Bundesnachrichtendienst (BND) aus. Die in dem Bericht geschilderten Fälle zeigten Fehlverhalten im BND auf, "und das Fehlverhalten muss Konsequenzen haben", sagte Struck. Deutschlandfunk, 2006

A U S S E N P O L I T I K : Schröders Ernte

Die Konsensdemokratie funktioniert, die Parlamentsmehrheit ist klar. Jetzt kann die Debatte über eine "neue Außenpolitik" in Zeiten der Globalisierung beginnen

P O R T R Ä T S : Die nervösen Ruhestifter

Franz Müntefering und Peter Struck wollen, dass die Genossen wieder parieren. Aber alle! - Gewöhnlich sind die beiden die Ruhe in Person. Jetzt werden sie als Ruhestifter fast aggressiv, jedenfalls ärgerlich und sichtlich nervös

B U N D E S T A G : Das Haus vis-à-vis

Ist vielleicht die Talkshow das nationale Forum von heute, das dem Parlament seine Funktion als Ort der zentralen Debatten genommen hat? Die "zerstreuten Öffentlichkeiten" treten an die Stelle einer Institution, auf die der Kanzler nun von seinem Amtssitz aus hinüberblickt. Der Umzug macht es noch deutlicher: Ein mächtiges Kanzleramt und eine zerstreute Öffentlichkeit brauchen dringend ein starkes Parlament