: Pier Paolo Pasolini

Sophokles in L. A.

Der Film "The Limey" von Steven Soderbergh ist ein Familienkrimi

Der gute Mensch von Casarsa

Italien: In einem unscheinbaren Ort der Region Friaul verbrachte Pier Paolo Pasolini seine frühen Jahre

"Petrolio" – ein riesiges Romanfragment aus Pasolinis Nachlaß: Schmutzige Sünden

Seit Anfang der siebziger Jahre schrieb Pasolini an einem Metaroman und Megatext, dessen schiere Ambition und schicksalhafte Bedeutung für ihn selbst er in Gesprächen mit Freunden und Journalisten nicht ohne Koketterie andeutete: "Ich habe ein Buch begonnen, das mich über Jahre hinweg an sich bindet, vielleicht für den Rest meines Lebens.

Sänger, die stumm bleiben

Trostlos ist die Opernsituation in München. Die Bayerische Staatsoper leistet sich nach den Opernfestspielen im Sommer das Teuerste, das man sich im Theaterbetrieb überhaupt leisten kann: die Schließung des Hauses für (mindestens) eine komplette Spielzeit.

Die Metamorphose der Hose

Herr S. leidet an der Häßlichkeit der Welt. Mischt er sich mal unter das gemeine Volk, kann er sich "nur mit Grausen abwenden.

Rom am Rand

Im Jahr 1949 mußte Pier Paolo Pasolini, Lehrer und Sekretär einer KPI Ortsgruppe in Casarsa, die Sch

Spanisch in Havanna

Einer von ungezählten Veranstaltern für Italienischkurse in Italien ist die Pier Paolo Pasolini Sprachschule (Adalbertstraße 36, 6000 Frankfurt 90, Tel.

La Gioconda

Im Kino regiert der Produzent. Produzenten heuern Regisseure an, lassen sie Filme drehen und stampfen die Filme dann ein oder verstümmeln sie.

In Kürze

Ein junger Westdeutscher lernt auf der Transitstrecke nach Berlin an einem Parkplatzkiosk ein ostdeutsches Mädchen kennen. Eine Romanze beginnt, vom Autor in der Schwebe gehalten zwischen Zartheit und coolness, zwischen Liebesgeschichte und einem Hauch Agentenstory.

In Kürze

Das sind keine lyrischen Spruchbänder, die nach dem Wind einer gängigen Mode flattern: "Ich erinnere mich nicht/ Mehr was dich betrifft/Macht mich kalt aus/ Läßlicher Begierde/ Verlor ich/ Auf der Suche/ Nach dir mich/ Am Ende/Waren die Gefühle/ Ungeräumig .

Eine Jugend im Triest der Jahrhundertwende: Werd’ bloß nicht melancholisch!

Ernesto ist ein süßer Fratz, verträumt und faul, ein Handelsgehilfe, der sich über Mehlsäcken der feinsten Sorte "Doppelnull" von einem Tagelöhner verführen läßt, schließlich aber doch von den samtenen Armen der Triestiner Bourgeoisie um die Jahrhundertwende wieder aufgefangen wird, die für den gefallenen Engel die berückende Schwester seines geigenden Freundes bereithält.

Zeitmosaik

Billy Idol, Sadat, Zadek, Helmut Schmidt – ich finde die verschiedensten Männer erotisch. Schön muß er sein, aber wichtiger sind Geruch, Stimme und Charakter.