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Plastik: Der gefährliche Müll

  • Plastikmüll zerstört den Lebensraum vieler Arten und ist aufgrund seiner giftigen Inhaltsstoffe für die Gesundheit von Mensch und Tier gefährlich. Jährlich gelangen ungefähr acht Millionen Tonnen Plastik in die Ozeane. Das entspricht etwa einer Müllwagenladung pro Minute.
  • Derzeit befinden sich laut Schätzungen 150 Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren. Forschende schätzen, dass sich die Menge bis 2030 verdoppeln könnte.
  • Problematisch sind besonders nicht recycelbare Plastikgemische und Mikroplastik, das sich von vielen synthetischen Kleidungsstücken ablöst und immer noch in zahlreichen Kosmetikprodukten zu finden ist.
  • Seit 2018 verbietet die Europäische Union die kostenlose Ausgabe von bestimmten Plastiktüten und möchte dadurch den Verbrauch der Kunststofftüten deutlich senken. Viele große Handelskonzerne haben bestimmte Plastikverpackungen aus ihrem Sortiment verbannt und versuchen, Müll zu vermindern oder mehr zu recyceln.
  • Umweltschützern ist das zu wenig. Sie fordern ein vollständiges Verbot von toxischen Inhaltsstoffen und bestimmten Plastikarten.
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Mikroplastik: Das Plastik in uns

Im Meer, im Duschgel, in der Luft und nun auch noch im Kot: Kleinste Plastikpartikel sind überall. Ist das gefährlich? Fünf Thesen über unser Leben im Plastik

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Müll: Was, wenn nicht Plastik?

Abbaubare Tüten, Bambusbesteck, Laubteller – das alles soll geächtetes Plastik ersetzen. Doch die Alternativen sind oft nicht besser. Besonders irreführend: Bioplastik.

Müllvermeidung: Wir packen das

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Wer seinen Plastikmüll reduzieren will, muss vor allem Zeit investieren. Aber kann man sich das auch finanziell leisten? Eine Familie wagt den Selbstversuch.

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Umweltschutz: Land ohne Plastik

Im ewigen Eis, im Essen, im Körper: Plastik ist überall. Nun will die EU Verbote. In Ruanda, dem wohl saubersten Land Afrikas, gibt es die seit Jahren. Ein Vorbild?

Serie: Stilkolumne

Plastik in der Mode: Durchsichtige Strategie

Umweltprobleme? Pöh, das interessiert doch Modedesigner nicht. Wer sich eine der neuen Plastikhandtaschen anschafft, hat genug Geld ausgegeben, um sie oft zu tragen.

Kaffeebecher: Greenwashing to go?

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An Bahnhöfen, in Fußgängerzonen und Parks quellen sie aus den Mülleimern: Kaffeebecher. Pfandsysteme sollen das ändern. Wie umweltfreundlich die wirklich sind

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Serie: Wie es wirklich ist

Tatortreinigung: Lüften hilft nicht

Friedemann Schubert arbeitet mit Einmalhandschuhen und Atemschutz. Gegen den Anblick am Fundort kann ihn jedoch nichts schützen. Hier erzählt er, "wie es wirklich ist".

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