: Plutonium

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Nagasaki: Stadt zu Asche

Lange galt: Die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki waren notwendig, um Japans Kapitulation zu erzwingen. In einer ARD-Doku melden Historiker jetzt Zweifel an.

Feuilleton: Das Letzte

Während alle Welt noch wie gebannt auf einen alten Atomreaktor starrt, dem vielleicht niemals waffenfähiges Plutonium entspringt, hat der listige Nordkoreaner wahrscheinlich längst ein paar fiebernde und hustende Hühner in eine Rakete gestopft, mit deren Hilfe sich die halbe Erdbevölkerung ausrotten lässt

Atommüll: Regierung will Asse schließen

Plutonium in einem Salzbergwerk, in das Wasser eindringt – Kanzlerin Merkel und Umweltminister Gabriel drängen nun auf eine Lösung für das marode Atommülllager Asse

Plutonium in der Natur gefunden

Vor zwei Jahren feierte ein wissenschaftliches Dogma seinen hundertsten Geburtstag. Es besagte bis vor wenigen Wochen, daß alle auf der Erde vorkommenden chemischen Elemente in ein Periodensystem eingeordnet werden können, das vom leichten Wasserstoff mit der Ordnungszahl 1 bis zum schweren Uran (Ordnungszahl 92) reicht.

Strahlenkrebs: Plutonium über Colorado

Dicke Rauchwolken quollen nach Südosten, in Richtung der Großstadt Denver. Ihre Schwärze verdankten diese Schwaden dem mitgeführten radioaktiven Metall, das erst mit Atombombenund Kernenergie in unsere Umwelt gekommen ist, dem Plutonium.

Atom-Korruption im Weltmaßstab

Die sind ja wahnsinnig geworden“, erregte sich ein Mitarbeiter der Hanauer Nuklearbetriebe vor den Toren seiner Firma und setzte dann noch eine Spur erregter hinzu: „Keiner weiß was, aber wir werden gelyncht.

Ohne Energie kein Fortschritt

Warum die Atomkraft trotz aller Einwände für unsere Zivilisation unentbehrlich ist – der humanisierende Einfluß der Naturwissenschaft (II)

Die Bombe als Zugabe

Kernfrage: Kernenergie (III): Fördert der Export von Atomreaktoren die Verbreitung der Kernwaffen?

Es geht auch ohne das Atom

Ein Beispiel: Ein Viertel der Menge Jod-131, die sich in einem Leichtwasserreaktor vom Typ Whyl – 1300 Megawatt – befindet, würde ausreichen, um die Luft über dem gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland bis zu einer Höhe von neun Kilometern mit dem Hundertfachen der nach internationalem Standard erlaubten Maximalkonzentration dieses radioaktiven Stoffs zu verseuchen.

Griff nach dem Brennstoff der Sterne

Warum begnügen wir uns nicht mit den bereits experimentell und praktisch erprobten Kernbrennstoffen – Uran, Plutonium und Thorium –, zu deren Ausnutzung wir ja eben erst die ersten bescheidenen Schritte unternommen haben? Warum greifen wir buchstäblich nach den Sternen und versuchen, den Energieprozeß der Sonne nachzuahmen? Ist das nicht Vermessenheit? Und heißt es nicht auf jeden Fall, den zweiten Schritt vor dem ersten tun? – Die Antwort auf diese Frage lautet heute: Nein.

Militärische Nuklearanlagen in den Vereinigten Staaten: Ein Skandal seit vier Jahrzehnten

Einseitige nukleare Abrüstung oder Risikobereitschaft bis an den Rand eines amerikanischen Tschernobyls oder Instandsetzungskosten in der Höhe des Haushaltsdefizits? Sind das die Optionen, die Präsident Reagan seinem Nachfolger für die weitere Produktion von Kernwaffen hinterläßt? Die gesamte Produktionsbasis, also die Anlagen, in denen Plutonium und Tritium gewonnen werden, mußte aus nicht länger zu leugnenden Sicherheitsbedenken stillgelegt werden.