: Prada

© Peter Langer

Gothic-Look: Was zieht man an zu "Game of Thrones"?

Mittelalter trifft auf Punk, Romantik vermischt sich mit Nietenhalsbändern und schwarzen Mänteln: Die Mode setzt auf den Gothic-Chic. Das Geschlecht spielt keine Rolle.

Radsportbrillen: Da schau her

Das Fahrrad hat das Auto als Statussymbol abgelöst und zeigt mehr denn je die Lebenseinstellung seines Fahrers. Deshalb gibt es jetzt auch Brillen für den Durchblick.

Comic: Die Mode kommt auf die Maus

Kultursnobs glauben, Comics wären das Medium der kleinen Leute. Dabei sind sie hohe Kunst. Auch die Mode verehrt sie. Hier verkommen sie allerdings zum Rentner-Chic.

Kreuzkette: Ach, du lieber Gott!

Die Mode nimmt gesellschaftliche Trends vorweg, so auch diesen: Markus Söder lässt in Bayerns Behörden Kreuze anbringen. Das ist auf den Laufstegen längst Konsens.

Overalls: Einer über alles

Overalls sind von Natur aus ein hemdsärmeliges Kleidungsstück. Genau das Richtige für verweichlichte Hipster, die mal nach schweißtreibender Arbeit aussehen möchten.

Fondazione Prada: Farbenfroher Faschismus

Eine Ausstellung in Mailand zeigt die Kunst aus Mussolinis Zeiten. Überraschen mag, dass auch sozialistisch-expressionistische und abstrakte Werke darunter sind.

Alterslose Mode: Bauch weg

Hotpants? Taillenfrei? Dauerparty? So kann man das natürlich machen mit Anfang 20. Muss man aber nicht. Die neue Mode kommt ohne Jugendwahn aus. Kaftan statt Clubtour!

© Stefano Rellandini/Reuters

Alessandro Michele: Er bringt den Umsatzboom

Kreativchef Alessandro Michele hat die Luxusmarke Gucci runderneuert. Sein Geheimnis sind wilde Muster, soziale Medien – und Burger.

Unterwäsche : Grobe Wäsche

Dessous sind jetzt rustikal obenauf, und zwar in dickem Rippenstrick. Damit wird bei Prada an Madonnas Tüten-BH erinnert – und gleichzeitig dem Selbermachwahn gefrönt.

Hosen mit Rosen: Zurück zur Natur

Louis Vuitton lässt sie auf starre Brokatstoffe sticken, bei Balenciaga sieht man Kleider mit der Anmutung von Botticelli-Gemälden. Die Mode steht im Zeichen der Rose.

© Antonio de Moraes Barros Filho/Getty Images

Handtaschen: Große Freiheit

Handtaschen sind jetzt so klein, dass sie an einem Finger baumeln können. Oder sie sitzen fest auf Bauch und Po. Immer aber lassen sie die Hände frei fürs Wesentliche.

Sedona: So komme ich dahin!

Feuerrot leuchtende Felsen, dramatische Mondaufgänge, verschlungene Wanderwege: In Sedona entfaltet die Natur ihren ganz eigenen Glamour.

Nobuyoshi Araki: Sein Kopf ist eine ganze Galaxie

Juergen Teller bewundert den japanischen Fotografen Nobuyoshi Araki schon lange. So ist es ihm auch eine Ehre, ihn fotografieren zu dürfen. Eine Begegnung, die bleibt.

© Juergen Teller

Anna Ewers: Eine Frau in ihrer eigenen Zeitzone

Anna Ewers gilt als neues deutsches Supermodel. Schon seit fünf Jahren. Nur in Deutschland weiß das keiner. Ihr Zuhause ist die Modewelt, ihre Heimat bleibt der Breisgau.

Mystik: Die Hexen unserer Zeit

Bis in die Mode hat die Aufklärung es nie geschafft. Viele Designer lieben okkulte Objekte, Talismane und Tarot. Diesen Herbst landen sie auch wieder auf Kleidern.

Cord: Stoff für den Wahlkampf

Es war einmal ein Land, in dem jeder Gewerkschafter seine Gesinnung in Cord zur Schau trug. Vielleicht kann der Stoff dem SPD-Wahlkampf zu einem Revival verhelfen.

Rot: Die Farbe der Macht

Rote Schuhe haben Tradition. Als Ludwig XIV. regierte, durften nur Mitglieder der Königsfamilie Schuhe mit roten Absätzen tragen. Darüber sind wir zum Glück hinweg.

© Georg Knoll für MERIAN

Frankfurt: Millionenschwere Meter

Erst mal shoppen auf der Goethestraße, dann ein Päuschen in der Fressgass'. Frankfurts Luxusmeilen sind gerade mal 600 Meter lang. Eine feine Sache für reiche Leute

Fondazione Prada: Im Irrgarten der Künste

Ist das die Ausstellung des Jahres? In Venedig erschaffen Alexander Kluge, Thomas Demand und Anna Viebrock eine ebenso grandiose wie erkenntnisreiche Welt in der Welt.

Sonnenbrillen: Gute Aussichten

Verspiegelte Sonnenbrillen galten lange als Inbegriff des Coolen. 2017 setzen Marken wie Gucci und Prada auf Transparenz. Steckt dahinter der Wunsch nach Offenheit?

Kunst in Mailand: Zurück zu alter Größe

Kunst und Künstler zieht es nach Mailand. In riesigen ehemaligen Industriebauten aus Stahl, Glas und Sichtbeton kommen Werke zur Geltung wie kaum an einem anderen Ort.

Hisham Matar: Der pochende Schmerz

Der Schriftsteller Hisham Matar erkundet in "Die Rückkehr", wie sein Vater, ein libyscher Oppositioneller, verschwand. Dafür hat er nun den Pulitzerpreis bekommen.

Mailand: Die Wiedergeburt einer Weltstadt

Während viele italienische Städte in der Vergangenheit leben, träumt man in Mailand vom Morgen. Das lässt Künstler, Designer und Architekten zu Höchstform auflaufen.