: Psychoanalyse

"Ida": JULI

Katharina Adler wartet auf ihren ersten Roman über ihre Urgroßmutter.

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Serie: Ehemaligenverein

Psychoanalyse: Die mit der Peitsche

Nietzsche will sie heiraten – Freud verneigt sich vor ihr. Lou Andreas-Salomé stellt die bürgerlichen Verhältnisse auf den Kopf und wird eine Pionierin der Psychoanalyse.

Das Leben, eine Psychoanalyse

Was hat Freud Ärzten, Forschern und Analytikerinnen noch zu sagen? Welche Therapien setzen sich im heutigen Gesundheitssystem durch? Auf dem ZEIT Forum der Wissenschaft wurde heftig um solche Fragen gestritten. Eine Zusammenfassung

Traumbilder zwischen Poesie und Psychoanalyse: Rätsel-Märchen

Stimmt das? Ist die alte, zugleich junge Dona eine Frau? Ist die Dona, die mal „im Farn sitzt“, mal „in die Mandelhecken geht“, die mit den Bienen redet, die den Schlaf macht und das Wetter, nicht eher ein Naturwesen? Als „Sturm“ kommt sie, als „schwarze Wolke“, hat aber auch eine „rote Bärenzunge“, mit der sie „Ameisen vom Boden aufleckt“.

Lehrstunde bei Kassandra

Eine neue Verbindung zwischen Politik und Psychoanalyse: Über Thea Bauriedls „Die Wiederkehr des Verdrängten“

Gloriole für eine Mutter

Gary, der weiß, daß die Faustregeln der Psychoanalyse heute vielen Lesern geläufig sind, der es sich aber nicht versagen will, bewußt offen und unbefangen zu erzählen, schirmt sich zunächst gegen unerwünschte Durchleuchtung ab: „Ich habt für meine Mutter niemals eine inzestuöse Neigung gehabt.

Die Grenzen der Psychoanalyse

Man schrieb den 17. März 1933, als Wilhelm Reich sich veranlaßt sah, vor Illusionen zu warnen: „Niemand kann die objektive Wahrheit erschüttern, daß die analytische Theorie revolutionär und deshalb mit der Arbeiterbewegung verbunden ist.

Familienbande und Entdeckerfreuden

Es gibt einige wuchernde Freud-Legenden. Einer dieser Legenden zufolge hat der Begründer der Psychoanalyse, der uns in den einschlägigen Biographien als ordentlicher Ehemann und Familienvater entgegentritt, eine Affäre mit seiner Schwägerin Minna Bernays gehabt.

Psychoanalyse in Aktion

Warum stiehlt ein Kind? Warum wird ein Mensch depressiv oder schizophren? Warum verhält er sich anders als die übrigen? Die Antwort auf diese Fragen wird auf vielen Wegen gesucht.

Die ordnende Kraft

Es hat doch beinahe den Anschein, als wäre das Analysieren der dritte jener ,unmöglichen‘ Berufe, bei denen man des ungenügenden Erfolges von vornherein sicher sein kann.

Wahrsagerei für Intellektuelle

Sie folgte damit nur der Logik des Seelenmodells, das sie sich entworfen hatte. Schließlich sah sie ja die Ursache für all die neurotischen Störungen und körperlichen Krankheiten, für die sie sich interessierte, in „dem Unbewußten“ der Menschen.

Kritik in Kürze

„Psychoanalyse des Marxismus“, von Mathilde Niel. Der Marxismus ist messianisch, dogmatisch, autoritär; er. verrät den konkreten Menschen an eine abstrakte Systematik, verkürzt seine Produktivität auf die Ökonomie und unterwirft ihn einem didaktischen Geschichtsgesetz; im übrigen war Marx ein schlechter Prophet, überführt durch soundsoviele falsche Prognosen („das finanzielle Kapital hat sich vielmehr demokratisiert“) – das sind so die klassischen Argumente der Marx-Kritik.

KRITIK IN KÜRZE

„Zen-Buddhismus und Psychoanalyse“, von Erich Fromm, Daisetz Teitaro Suzuki und Richard de Martino. Einst warf man der Psychoanalyse einen hyperkritischen Rationalismus vor, dessen Resultate man als einen unverschämten Angriff auf die Kulturideale der Menschheit auslegte.