© Maria Sturm für ZEIT ONLINE

Pubertät: Die Unverstandenen

  • Ungefähr ab dem 10. bis 12. Lebensjahr beginnen sich bei Jugendlichen grundlegende Strukturen im Gehirn zu verändern. Geschlechtshormone gelangen vermehrt ins Blut. Dadurch entwickelt sich nicht nur der Körper vom Kind zum Erwachsenen, sondern auch die Persönlichkeit, das Ich-Bewusstsein und das Verhalten.
  • Viele Jugendliche erleben die Pubertät als schwierige Zeit, in der sie ein geringes Selbstbewusstsein haben, körperliche Veränderungen und Gefühlsschwankungen sie überfordern. Gleichzeitig ist die Pubertät eine Zeit der positiven Veränderungen: Viele Heranwachsende sind das erste Mal verliebt, sie emanzipieren sich von den Eltern und setzen sich mit ihrer Identität und ihrer Rolle in der Welt auseinander.
  • Jugendliche sind immer online, körperlich frühreif und neuerdings politisch aktiv? Wir fragen, was es für junge Menschen bedeutet, sich heutzutage einen Platz in der Welt zu suchen, und blicken in unserem Schwerpunkt "die Unverstandenen" auf die wahrscheinlich emotionalste Zeit des Lebens: die Pubertät.
© Jacobia Dahm für ZEIT ONLINE

Jugend: Noch ein bisschen Kind bleiben

Die City ist weit weg, das Jugendamt spricht von einem Ort mit hohem Unterstützungsbedarf. Die Jugendlichen aus dem Berliner Kosmosviertel sagen: Wir sind hier zu Hause.

© ZEIT ONLINE

Instagram: "Das ist doch ein cooles Foto!"

Instagram ist für viele Jugendliche eines der wichtigsten Kommunikationsmittel. Was posten sie dort? Wie gehen sie mit blöden Kommentaren um? Vier Jugendliche berichten.

© Maria Sturm für ZEIT ONLINE

Generation Z: Was macht euch wütend?

Klimawandel, Armut, Diskriminierung – was muss sich ändern in unserer Gesellschaft, damit ihr, liebe Jugendliche, euch auf eine lebenswerte Zukunft freut? Ein Fragebogen

© Richard Hübner/ ZDF

"Druck": Maximal verpeilt, radikal zeitgenössisch

Die Webserie "Druck" des Jugendportals funk ist ungewöhnlich lebensnah. Und so gut, dass Teenager schon auf dem Schulweg das Datenvolumen ihres Smartphones opfern.

© (Symbolbild): Zara Pfeifer

Mobbing: Du bist raus

Sie nannten sie "Schleimerweib", da war sie zwölf. Jeden Morgen ging sie mit Angst zur Schule. 25 Jahre später trifft unsere Autorin jene, die sie damals mobbten.

Pubertät: Die entrückte Jugend

© Uwe Umstätter

Früher rüttelten Teenager an den Nerven ihrer Eltern und den Grundfesten der Gesellschaft. Heute dringt statt Punkrock nur noch digitales Flackern aus den Kinderzimmern.

© Aline Zalko

Konversation: Es ist alles so hm

Die 13-jährige Lotta mag mit ihrem Vater weder über Jungs noch über den Klarinettenunterricht reden. Aber ihn mit Gedichtrezitationen zu foltern, das geht natürlich.

© Scott Patrick Green/Netflix

Noir-Serien: Der neue Pubertätsrealismus

Teenage Angst nun auch im TV: Die Serien "The End Of The F**king World", "Everything Sucks", "On My Block" und "Freaks" zeigen die Pubertät als bedrohliche Lebensphase.