: Rainald Goetz

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Helmut Kohl : Lieber Pop als Politik

Der große politische Roman lässt auf sich warten. Taugen Kohl, Merkel und Co nicht als Romanfiguren? Oder interessieren sich Schriftsteller einfach nicht für Politik?

Maxim Biller: Der Unzumutbare

Maxim Biller macht es allen schwer: seinen Lesern, TV-Zuschauern, seinem Verleger, seinen Freunden – und vor allem sich selbst. Er ist abhängig von seiner Unabhängigkeit.

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Literaturblogs: Lesen in der Waybackmachine

Es gab eine Zeit vor den sozialen Medien. Da fand echter Austausch statt, über Politik, Sprache, Weltwahrnehmung: eine Liebeserklärung an die frühen Literaturblogs.

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Marcel Beyer : Er trägt den Nicki der Geschichte

Marcel Beyer scratcht sich durch die deutsche Vergangenheit. Nun wird der fantastische Schriftsteller mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Großartig!

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Frühaufsteher: Steht auf!

Alle Welt will ausschlafen. Wer das anders hält, wird als Biedermann und Bettflüchter verhöhnt. Dabei ist der frühe Morgen die beste Zeit des Lebens.

Rainald Goetz: 120 Gedanken pro Minute

Welche Literatur hat unser junges Jahrhundert geprägt? Der 15-teilige ZEIT-Kanon versammelt die wichtigsten Romane. Teil 14: Rainald Goetz' "Klage"

Rainald Goetz: Das erschütterbare Herz

Rainald Goetz bekommt die höchste literarische Ehrung: Den Georg-Büchner-Preis. Der rasende Chronist unserer Gegenwart ist endlich auf dem Zenit seines Ruhms.

Rainald Goetz: Der Weltabschreiber

Alle, die ihn immer für Pop gehalten haben, dürfen ihn endlich lesen. Rainald Goetz, genialischer Archivar der Gegenwart, wird mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

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Literatur und Kunst: Im Unmittelbarismus

Künstler suchen den großen Knall, Bücher sollen Leben verändern: Direktes Ergriffensein ist zum ästhetischen Maßstab für Kunst geworden.

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Westbam: Disco Deutschland

DJ Westbam ist der Intellektuelle unter den Techno-Künstlern. Ein Underground-Phänomen hat er zur Massenkultur gemacht. Und jetzt auch noch neues Buch veröffentlicht.

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Daniel Josefsohn : Am Leben

Ein Jahr lang zeigte der Fotograf Daniel Josefsohn im ZEITmagazin sein Leben vor und nach seinem Schlaganfall 2012. Hier sind alle Folgen der preisgekrönten Fotokolumne.

Gerhard Henschel : Von Heike zu Gudrun zu Katja

Gerhard Henschels "Bildungsroman" ist eine Zeitreise in die Achtziger. Damals reiste man per Anhalter, Telefone hatten eine Schnur, und die Liebe war sehr kompliziert.

T H E A T E R : Große weiße Welt

Jossi Wieler dramatisiert "Irre" von Rainald Goetz. Die erste wichtige Inszenierung am Schauspiel Hannover unter dem neuen Intendanten Wilfried Schulz. Doch Regisseur Jossi Wieler macht aus Goetz' Höllenchor bloß eine Ärzteposse

T H E A T E R : Belecktes Unglück

Michel Houellebecq malt die Schrecken der Moderne aus: Zu Frank Castorfs Berliner Inszenierung der "Elementarteilchen". Die Emanzipation der Sexualität hatte schon für Pasolini eine Nachtseite, auf der kapitalistische Marktgesetze über ursprüngliche Beziehungen triumphierten. Von solcher Kritik ist bei Houellebecq nichts, nur die analysefreie Verzweiflung geblieben

Comics: Artiger Punk

Pubertät ist peinlich. Andreas Michalke macht das Beste draus und dokumentiert seine Jugend als Dorfpunk in Comics.