: Ralf Rothmann

Ralf Rothmann: "Morgen früh ist er dran"

Ralf Rothmann erzählt die dramatische Geschichte eines zwangsrekrutierten SS-Jungen, der auf seinen Freund schießen muss, als der Krieg schon verloren ist.

© Eddy Risch/​dpa

Autor Ralf Rothmann: Zu Hause in fremden Existenzen

In den Erzählungen von Ralf Rothmann ist alles echt, erlebt, erlitten und auferstanden gen Himmel. In seiner besten Form schreibt er sich an John Steinbeck heran.

Belletristik: Dichter und Sex

In seinem neuen Roman "Feuer brennt nicht" steckt Ralf Rothmanns Alter Ego in einer furchtbaren Dreiecksbeziehung.

Schriftsteller: Hunger, Durst und Geilheit

Ralf Rothmann war Maurer, Koch und Krankenpfleger. Dann schrieb er Lyrik und Romane und wurde einer der profiliertesten deutschen Autoren. Ein Hausbesuch

Belletristik: Jesus im Ruhrpott

Junges Licht: Ralf Rothmann hat wieder einen schönen und bedeutsamen, einen intelligenten und menschlichen Roman geschrieben

Roman: Bild der Unruhe

Ulrich Peltzer beschäftigt sich mit seiner Generation - mit den Mitteln der Moderne

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Photograph und Stewardess

Wenn man ein Buch schreibe, hat einmal Patricia Highsmith formuliert, "so ist der erste Mensch, dem das Geschriebene gefallen muß, der Schreibende selber.

Leb wohl! Und leide!: Schlicht wie ein Messer

Ralf Rothmanns Gedichtband "Kratzer" verteidigt mit zorniger Kraft die Blessuren, die Lust und Wut aufs Leben schlagen. Auch wenn früher in der deutschen Literatur die Tage gleich mit einer Schußwunde begannen, zeigt der hier behauptete Verletzungsgrad alles andere als ein kleinmütiges Zurückgehen hinter gängige Standards der Empfindsamkeit.

Schreiben in einer leeren Welt: Wiedertäufer, Wandertauben

Ach, die Gewißheit, wie hatte sie getrogen! Golden glänzend im Blau hatte der Turmhahn der Lambertikirche ihnen das offene Himmelstor gewiesen, und nun hingen ihre Leichname nur wenige Meter unter den Pforten des Paradieses, zerstückelt, von den glühenden Zangen der bischöflichen Scharfrichter zerfetzt, in drei Käfigen über der heiligen Stadt Münster: Knipperdollinck links, Krechting rechts, Jan van Leiden in der Mitte.

Gepanzert mit Verwundbarkeit

Dann können wir zur Sache kommen, sagt Angiolieri. Beim Lesen des Bandes vergaß ich, meine Zigarette anzuzünden. In eigener Erfahrung mit Lyrik ein bemerkenswerter Vorfall.