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Rassismus: Fremdenhass im Alltag

  • Obwohl Rassismus laut dem Grundgesetz verboten ist, werden Menschen in Deutschland aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Aussehens immer noch benachteiligt.
  • Besonders Alltagsrassismus führt zu Diskriminierung, denn er wird oft subtil vorgebracht und ist schwer verfolgbar.
  • Der Rücktritt Mesut Özils aus der Nationalmannschaft aufgrund von rassistischen Anfeindungen hat zu einer neuen Debatte geführt. Unter dem Hashtag #MeTwo teilen Menschen mit Migrationshintergrund in sozialen Medien rassistische Erfahrungen, die sie gemacht haben. Der Hashtag ist eine Anlehnung an #MeToo, unter dem Frauen auf sexistisches Verhalten aufmerksam machen.
  • Rassismus ordnet unser Denken und Zusammenleben. Warum ist das so? Was bedeutet das für die Gesellschaft und wie ließe sich das verändern? Lesen Sie Nachrichten, Hintergründe und Analysen auf dieser Seite.
© Michael Pfister für ZEIT ONLINE
Serie: Alltag Rassismus

Ideologie: Die Erfindung des Rassismus

Seit jeher halten Menschen ihre eigene Gruppe für überlegen. Doch erst die Idee von unterschiedlichen Rassen ermöglichte es, dieses Gefühl zu begründen und durchzusetzen.

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Serie: Alltag Rassismus

Rassismus: Oma, wie hast du Rassismus erlebt?

Aytop wurde einst von ihren deutschen Kollegen schikaniert, ihre Enkelin bekommt heute böse Blicke ab: Im Video reden Alte und Junge über ihre Erfahrungen mit Rassismus.

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Rassismus: Was der Fall Özil mit mir macht

Wir wurden Knoblauchfresser genannt. Wir wurden ausgeschlossen. Das Schubladendenken muss aufhören: Über meine Erfahrungen mit Rassismus, bei Deutschen und Türken.

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Mesut Özil: Sein wichtigster Assist

Mesut Özil macht wieder das, was er am besten kann: Tore vorbereiten. Nur für Deutschland nicht mehr. Dafür redet das Land seit einer Woche über Rassismus. Seinetwegen.

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Ku-Klux-Klan: Weißer Hass

In den Zwanzigerjahren hatte der Ku-Klux-Klan in den USA seinen größten Einfluss als Massenorganisation. Der Hass, den er säte, war rassistisch und religiös motiviert.

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#MeTwo: Einfach mal zuhören!

Wenn Menschen mit Migrationshintergrund von Diskriminierungen berichten, ist das keine Verunglimpfung Deutschlands als rassistisches Land – sondern ein Gesprächsangebot.

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Blog Teilchen

Rassismus im Alltag: Aus #MeToo wird #MeTwo

Der Aktivist Ali Can hat den Hashtag #MeTwo ins Leben gerufen. Tausende Twitter-Nutzer schildern nun ihre Erlebnisse.