© Ina Fassbender/Reuters

Rechtsextremismus: Rechte Gewalt in Deutschland

  • Nachdem am 26. August in Chemnitz ein 35 Jahre alter Deutscher getötet worden war, kam es in der Stadt zu fremdenfeindlichen Protesten und Übergriffen.
  • In Köthen in Sachsen-Anhalt gab es am Sonntag einen rechten Trauermarsch, nachdem es in der Nacht davor zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern auf einem Spielplatz gekommen war. Einer der Männer starb nach dem Streit an Herzversagen.
  • Rechtsextreme Gruppierungen in Deutschland erstarken, Aggressionen gegen Flüchtlinge und Asylbewerber nehmen zu. Die Justiz ermittelt aber nur wenige Täter.
  • Auch Politiker und Journalisten werden bedroht, beleidigt, verprügelt.
  • Im Sommer 2015 sollen acht Tatverdächtige der rechtsradikalen Gruppe Freital mehrere Anschläge, unter anderem gegen Asylbewerberheime, verübt haben. Die Angeklagten wurden am 7. März 2018 zu Freiheitsstrafen zwischen vier und zehn Jahren verurteilt.
  • Im Juli endete der NSU-Prozess in München. Beate Zschäpe wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.
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Landtagswahl: Wer rettet Sachsen?

Kein Jahr mehr bis zur Landtagswahl, aber so viel Hysterie, vor allem bei der regierenden CDU. Warum dieses Bundesland jetzt mit den Helden auskommen muss, die es hat.

© Henrik Merker
Blog Störungsmelder

Rechtsextremismus: Ein Suizid, der keiner sein darf

In Mönchengladbach haben 350 Rechte einem verstorbenen Anführer gehuldigt. Dass der 32-Jährige Depressionen hatte, wird in kruden Verschwörungstheorien verleugnet.

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Köthen: Eine Stadt duckt sich weg

In Köthen demonstrieren wieder Rechte auf der Straße, ausländische Studierende leben in Sorge. Das Rezept von Stadt und Uni: zu Hause bleiben und Kaffee trinken.

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Chemnitz: Solidarität, endlich

In Chemnitz tobte ein wütender Mob. Aber dagegen ist zum ersten Mal ein gesamtdeutscher Zusammenhalt entstanden: Ost und West gemeinsam gegen Rassismus.

© Hannelore Förster/imago

Demokratie: Nennt sie Faschisten

Bisher galt immer, dass die Bundesrepublik eine wehrhafte Demokratie sei. Wichtig ist deshalb die Ächtung des Rechtsextremismus und das Ende der Beschwichtigungsrhetorik.