: Robert Maxwell

Börse frisst Rente

Von der Regierung ermuntert, legten Millionen Briten ihr Geld in Pensionsfonds auf Aktien an. Jetzt müssen sie um ihre Altersvorsorge bangen

Die Welt im Netz des Rupert Murdoch

Welkes Gras überwächst den Sperrstreifen zwischen den rasierklingenscharfen Schutzzäunen. Von ungeteerten Parkplätzen wirbelt Lehmstaub auf.

Finanzakroba ten: Absturz

Eine verantwortungslose Kasino-Mentalität sagen die Europäer der amerikanischen Wirtschaft nach. Seit Finanzgenies wie Donald Trump oder Michael Milken in der Überschuldung oder gar im Gefängnis endeten, ein einleuchtender Vorwurf.

Zar und Zocker

Angriff ist die beste Verteidigung, sagt sich der Daily Mirror und druckt auf seiner Titelseite unter immer größeren Schlagzeilen "exklusive" Nachrichten – über sich selbst.

Weltbühne: Wer beerbt den Tycoon?

Nach dem Tode Robert Maxwells hatte der Daily Mirror, das einträgliche und auflagenstarke Massenblatt aus dem Maxwell-Imperium, für eine geraume Zeit seine Seiten mit zum Teil nur schwer erträglichen Lobhudeleien auf den verstorbenen Tycoon gefüllt.

Ein Imperium zerfällt

Mit Notverkäufen wollen die Erben des britischen Pressetycoons Robert Maxwell retten, was noch zu retten ist

Gruner + Jahr: Erfolg im zweiten Anlauf?

Schon Ende der achtziger Jahre hatte Robert Maxwell von einer großen deutschsprachigen Zeitung mit Sitz in Berlin geträumt. Doch erst nach dem Fall der Mauer ging er an die Realisierung seines Traumes: Mit Gregor Gysi, dem Chef der PDS, die die Nachfolge der SED angetreten und ein ganzes Presseimperium geerbt hatte, kam er schon im Mai 1990 überein, den Berliner Verlag mit dem Abonnementblatt Berliner Zeitung, der Boulevardzeitung BZ am Abend sowie den Zeitschriften Für Dich, ff-dabei, Horizont, Neue Berliner Illustrierte zu übernehmen.

Jongleur im Medienzirkus

Wie ein Jongleur bewegt sich der große massige Mann über die Medienszene. Ständig hält der unermüdliche Robert Maxwell mehrere Bälle in der Luft.

Das Millionengeschäft mit Gregor Gysi

Für Überraschungen ist PDS-Chef Gregor Gysi immer gut. Und auch dieses Mal, im Bankettsaal des Ostberliner Hotels "Metropol", wurde er nicht – wie monatelang erwartet – von den Vorstandsvorsitzenden Peter Tamm (Springer Verlag) oder Gerd Schulte-Hillen (Gruner + Jahr), sondern vom britischen Medienmogul Robert Maxwell mit den Worten "mein lieber Vorsitzender" begrüßt.

Hoffnungsträger Honecker

LONDON. – Am letzten Wochenende begingen Erich Honecker und seine Kollegen im Politbüro der SED den Geburtstag ihres Staates und bekräftigten dabei, daß sie am "bewährten Weg des Sozialismus" festhalten wollen.

Der Igel von Luxemburg

Wird der britische Presse-Tycoon Robert Maxwell vom Mirror nun zittern? Erinnern wir uns: Maxwell hatte mit einem millionenschweren Werbe-Aufwand die Geburt einer europäischen Tageszeitung angekündigt, die den stolzen Namen The European tragen und im Mai erscheinen sollte.

Maxwell Maximus

Robert Maxwell gegenüberzusitzen, das ist lustiger, weniger lästig, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte Schlimmes gehört.

Großbritannien: Letztes Gefecht in der Fleet Street

Die paar Streikposten am Tor des Druckzentrums Wapping konnten ebensowenig ausrichten wie die einhundert Demonstranten, die an der mit zwei mächtigen Stacheldrahtrollen bewehrten Einzäunung von Polizisten hinter Absperrungen gehalten wurden.