: Robert Steinhäuser

"Staudamm": In dunklen Gängen

Wer trägt Schuld, wenn Jugendliche kaltblütig Mitschüler töten? Der Film "Staudamm" thematisiert ein Schulmassaker ohne vorschnelle Erklärung und emotionale Überladung.

Massenmord: Zehn Minuten Krieg

Am 26. April 2002 erschoss Robert Steinhäuser am Erfurter Gutenberg-Gymnasium, seiner ehemaligen Schule, 16 Menschen und dann sich selbst. Knapp ein Jahr später leiden die Angehörigen der Opfer noch immer an ihren Erinnerungen

Waffenrecht: "Ich will schießen lernen"

Die Hobbyschützen sind nach dem Amoklauf von Winnenden in Verruf geraten. Wie geht es zu in einem deutschen Schützenverein? Unser Autor war drei Monate lang Mitglied

Interview: "Diese Erlebnisse kann man niemandem nehmen"

Drei Jahre nach dem Amoklauf von Erfurt wird heute das umgebaute Gymnasium wieder eröffnet. Ein Mosaik und eine Gedenktafel erinnern an die Tat. Interview mit der Rektorin Christiane Alt, die nach wie vor fassungslos ist.

Amoklauf: Von Erfurt bis Winnenden

Polizei, Schüler und Lehrer haben seit Erfurt gelernt, wie sie sich im Ernstfall verhalten müssen. Trotzdem starben 16 Menschen. Welche Lehren sind zu ziehen?

Sicherheit: Zähmung der Wilden

Statt ein liberaleres Waffenrecht zu erwägen, sollte Deutschland in der EU für sein strenges werben.

Amoklauf: Aufmarsch der Machtlosigkeit

Hilflose Polizisten, ohnmächtige Blogger, ein entschlossener Täter: Das Uni-Massaker von Blacksburg zeigt eine erschreckende Asymmetrie der Kommunikation und der Waffen.

Emsdetten: "Wir haben die falschen Lehrer"

Für den Hannoveraner Pädagogen Wolfgang Bergmann ist Emsdetten keine Überraschung. Die größten Probleme sieht er an den Schulen selbst. Im Gespräch mit ZEIT online schildert er die Missstände

S C H U L E: Zwischen Erfurt und Pisa

Der Thüringer Amoklauf ist ein Einzelfall - und stellt dennoch das selektive Schulsystem infrage. Die Diskussion über eine veränderte Schulkultur ist dringlicher denn je.

H A S S: Das Kasperle der Grausamkeit

Die Popkultur soll schuld sein am Amoklauf in Erfurt. Doch Zensur ist keine Lösung. Gegen den Hass hilft nur ein ganz neues Verständnis für die ewige Rebellion der Jugend