: Roh Tae-woo

Land der Lieblosigkeit

Die Globalisierung der Wirtschaft globalisiert die Forderung nach sozialer Sicherheit und Menschenrechten

Neuer Präsident in Südkorea: Kontinuität

Kim Young Sam hat die Präsidentschaftswahlen in Südkorea gewonnen. Gesiegt aber hat die Demokratie, die in diesem Land an der zweiten Front des Kalten Krieges über Jahrzehnte von den Militärs niedergedrückt wurde.

Korea: Der Süden fürchtet den Zusammenbruch des kommunistischen Nordens. Eine Übernahme nach deutschem Muster wäre zu teuer: Die Entdeckung der Langsamkeit

Er könne nicht offen reden, bedauert der Manager. Es gelte abzuwarten, was die Politik entscheidet. Als Deutscher, lächelte Byun Chang Hyuk dann, werde man verstehen, daß dies eine heikle Angelegenheit sei, Vorsicht müsse walten, wenn über die Beziehungen zwischen den kapitalistischen Koreanern (Süd) und den kommunistischen Koreanern (Nord) geredet wird.

Zeitspiegel

Wer kennt Gerry Malone, Tim Smith oder Andrew Mitchell? Keiner? – Ist nicht so schlimm, denn auch den meisten politisch interessierten Briten dürften diese drei aufstrebenden konservativen Unterhausabgeordneten kein Begriff sein.

Nachlese: George Bush in Seoul: Frieden in Korea?

Wer wollte George Bush seine Skepsis verdenken? "Ich traue Kim II Sung nicht", gestand der amerikanische Präsident, auf zwölftägiger Reise durch Asien, am vergangenen Sonntag bei einem privaten Abendessen mit Südkoreas Staatschef Roh Tae Woo.

Südkorea: Zweiter Start zum Höhenflug

War alles nur ein schöner Traum? Vor drei Jahren dachte man in Korea, der Anschluß sei geschafft. 1988 machten die Olympischen Sommerspiele das Wirtschaftswunderland weltweit populär; freie Wahlen hatten Jahrzehnte der Diktatur abgelöst, und weltmeisterliche Wachstumsraten katapultierten die kleine Nation in Fernost unter die zehn größten Handelsstaaten der Erde.

Die Mauer des Mißtrauens

Die schwarzen Helme sind tief ins Gesicht gezogen, unterhalb der ArmeeBlousons baumeln Schlagstöcke. Vor den Fenstern der Baracke stehen breitbeinig amerikanische GIs.

Der kleine Gipfel

Für Südkorea war es der größte außenpolitische Triumph seit der Vergabe der Olympischen Spiele an die Hauptstadt Seoul. Präsident Roh Tae Woo übertrieb nicht, als er sein Treffen mit Michail Gorbatschow in San Francisco ein "Ereignis von historischer Bedeutung" nannte.

Später Auftakt

Vor zwei Jahren in Wladiwostok hatte Gorbatschow es schon angekündigt, und später in Krasnojarsk hatte er es bekräftigt: Die Sowjetunion will im pazifischen Raum eine größere Rolle spielen.

Weltbühne: Ein bißchen wie Gorbi

Der Gast aus Fernost wird, wie es sich gehört, bescheiden auftreten. Und doch sollten die Bundesdeutschen sich dadurch nicht täuschen lassen.