: Rosa von Praunheim

© Marcus Höhn für DIE ZEIT

Rosa von Praunheim: Mit einem Monitor im Bauch

Als noch niemand wusste, was das ist, hat der Filmemacher Rosa von Praunheim Genderpolitik gemacht. Nun erzählt er sein verrücktes Leben in einer Theaterrevue.

© Tien Nguyen The

Franz Rogowski: Postmoderner Superheld

Er spielt in Hanekes "Happy End", in Stahlbergs "Fikkefuchs", und nun in Daniel Wilds Film "Lux". Über sich sagt Franz Rogowski: "Ich bin ein menschenscheuer Narzisst."

© Pascal Le Segretain/Getty Images
Serie: Gesellschaftskritik

Kendall Jenner: Pink ist Punk

Kendall Jenner hat ihr Schlafzimmer rosa angestrichen und wird natürlich dafür kritisiert. Dabei soll die Farbe beruhigend wirken. Das kann man heutzutage gut gebrauchen.

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Fischer im Recht

Rechtspolitik: Kleine Nachlese

Viele Menschen haben die vergangenen Kolumnen zur Strafrechtsreform gelesen. Einige waren schwer empört. Warum bloß?

"Härte": Die unbedingte Ehrlichkeit

Rosa von Praunheim hat einen großen Film gedreht: "Härte" erzählt die Geschichte des Berliner Zuhälters und Missbrauchsopfers Andreas Marquardt.

Befreit Euch!

Warum das Coming-out des schwulen Berliner SPD-Politikers Klaus Wowereit für die politische Kultur so wichtig ist

Zeitmosaik

Meine Filme werden viele zynisch und dilettantisch finden. Ich bin dafür bekannt, mich über meine Darsteller lustig zu machen.

Filme

That’s Amore. Dean Martin singt, und sofort ist alles klar. Wie in allen guten Songs. Liebe, Spaghetti, und der Mond lacht dazu.

Credo einer neuen Klasse

Durch eine Anzahl von Fernsehereignissen sieht sich die Minderheit der Homosexuellen plötzlich ins grelle Licht der Öffentlichkeit gezerrt.

Entzauberter Untergrund

Gabi sucht einen Mann, den sie schnell heiraten kann, damit sie nicht ausgewiesen wird. Sie läßt sich herumreichen, lernt viele Leute kennen, aber ihre „Odyssee durch den Underground“ bleibt erfolglos.

Lotti Huber: Diese Zitrone hat viel Saft

Am Ende ist die Totgeglaubte wieder auf einer Straße in Berlin zu sehen: eine alte Frau, die unermüdlich weitertanzt. „Daß es nie zu Ende ist, das finde ich wunderbar“, kommentiert Lotti Huber ihre Schlußszene in Rosa von Praunheims neuem Film „Anita – Tänze des Lasters“, in dem sie einmal mehr sie selbst sein kann: eine Frau, die nicht aufgibt.

DAS LETZTE

Aller Anfang ist schön. „Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, meinen Arm und Geheit Ihr anzutragen?“ – „Bin weder Fräulein, weder schön, kann ungeleitet nach Hause gehn.

Fernsehen: Balance gefunden

Daß es mehr gibt zwischen Mann und Frau als Männer und Frauen, hat inzwischen auch der Gesetzgeber akzeptiert. Oscar Wilde hat, das ist keine achtzig Jahre her, für dieses Mehr noch mit dem Ruin seiner Existenz zahlen müssen und ist über der Freundschaft zu Lord Alfred Douglas, ist während zweier Jahre im Gefängnis vom Arrangeur eines exquisit abgründigen Romans („Das Bildnis des Dorian Gray“) zum Autor eines erschütternden Dokuments („De Profundis“) geworden.

Im Kino

„Stadt der verlorenen Seelen“ von Rosa von Praunheim; Für viele dürfte der erste Transvestit ihres Lebens Charleys Tante gewesen sein.

Lesarten eines Dramas

Macbeth ist in Nachdem das Westdeutsche Fernsehen zu Weihnachten die „Macbeth“-Filme von Werner Schroeter und Rosa von Praunheim zeigte, waren in den vergangenen Wochen drei weitere Bearbeitungen von Shakespeares Stück über Aufstieg und Untergang eines Königsmörders zu sehen.

Fernseh-Kritik: Rosa und seine Schwestern

Drei Frauen über Sechzig auf einer Parkbank. Ich glaube, so stellt sich Rosa von Praunheim den Himmel vor. Auf jeder Wolke eine Heroine (dominant und zerstört).