: Rudolf Bahro

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Naturschutz: Nur irgendwie grüner reicht nicht

Energiewende hin oder her: Unsere Verbrauchswerte weisen steil nach oben, denn die Wirtschaft wächst unaufhaltsam. Zurück zur Nachhaltigkeit? Kaum möglich.

Linkspartei: Gysi und die SED-Akten

Über Gregor Gysis Rolle als DDR-Anwalt hat der "Spiegel" neue Akten ausgegraben. Für den Linken ist das ein Eingriff in den Wahlkampf. Er droht mit einem Prozess.

Der Fall Gysi: Jagdeifer und Verweigerung

Die Debatte um die Stasi-Vergangenheit von Gregor Gysi führen beide Seiten als Glaubenskrieg. Einer differenzierten Betrachtung der DDR wird das nicht gerecht.

Anna Politowskaja: Die Lektion der Kalten Krieger

Regimekritiker brauchen Öffentlichkeit. Seit dem Ende des Ost-West-Konflikts bekommen sie davon nicht mehr genug. Ein Plädoyer zum ersten Todestag von Anna Politowskaja

Ein halber Freispruch für Gregor Gysi

Alle Richter waren sich im wichtigsten Punkt einig: Wenn ein Anwalt mit dem MfS zusammenarbeitete, um die Belange seines Mandanten verfolgen zu können, so schützte er ihn letzlich vor dem Staat der DDR

"Kluge Kinder sterben früh"

Die Achtundsechziger der DDR: Was verbindet, was trennt sie von jenen der Bundesrepublik?

Der Taktierer vom Dienst

In den Akten der Gauck-Behörde sind neue Beweise dafür aufgetaucht, daß Gregor Gysi für die Stasi gearbeitet hat

Gregor Gysi auf der Suche nach dem dritten Weg: Mein Land war die DDR

In einer am 21. Juni 1991 in Berlin gehaltenen Parteitagsrede zieht der am 10. Dezember 1989 zum Parteivorsitzenden der SED/PDS gewählte Rechtsanwalt Gregor Gysi Bilanz dreier gescheiterter Versuche: "Im Dezember 1989 wollten wir für demokratischen Sozialismus in der DDR kämpfen.

Was die DKP immer bestritten hat, das bestätigt jetzt der Schriftsteller Peter Schütt, von 1971 bis 1989 selbst Mitglied im Bundesvorstand der Partei: Von Anbeginn an hingen die westdeutschen Kommunisten am Ostberliner Tropf: Wes Geld ich nehm’, des Lied ich sing’

Als Rudolf Bahro zu Beginn der achtziger Jahre die DKP "die Agentur einer fremden Macht" und ihren Apparat samt Anhang einen "fremdfinanzierten Polypen" nannte, war ich, wie die meisten bundesdeutschen Kommunisten, entsetzt.

Die SED kritisiert: Anders als Bahro

Die DDR-Führung hat es nicht leicht: Sie wird von West und Ost bedrängt und nicht zuletzt im eigenen Land. Als Rudolf Bahro vor mehr als zehn Jahren das System kritisierte, waren seine Thesen Tagesgespräch in der DDR.

BUCH IM GESPRÄCH: Im Namen des Lebens gegen die tödliche Moderne

Unter dem Schlagwort "Fundamentalismus" werden heute höchst unterschiedliche Bewegungen und Tendenzen zusammengefaßt: der religiöse Fundamentalismus nordamerikanischer Protestanten, die im Namen einer wortwörtlich genommenen Bibel gegen die Deszendenztheorie Sturm laufen; der fundamentalistische Islam des Ajatollah Chomeini, der leninistische Fundamentalismus, der ökologisch-religiöse Rudolf Bahros, der terroristische der RAF und der extreme, militante Zionismus der illegalen Siedler im westjordanischen Gebiet.

Aber wer hat so viel Anstand?

Als der Dissident Rudolf Bahro aus der DDR das Wort vom "real existierenden Sozialismus" in den Westen brachte, dauerte es nicht lange und man sprach vom "irreal existierenden Sozialismus".