: Rudolf Steiner

Förderschulen: Schwache helfen Schwächeren

Die Raphael-Schule in Hamburg nimmt Kinder mit unterschiedlichsten Behinderungen auf. Normale staatliche Schulen können das nicht leisten, sagt Waldorf-Pädagoge Wohlfeld.

Merve Verlag: "Wir sind keine Profis"

So wild war West-Berlin: Philipp Felsch erzählt von den Leseratten des legendären Merve Verlags, die französische Theorie importierten und deutschen Geist verwandelten.

© Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg
Serie: Diesmal in...

Ottersberg: Hochburg der Hippies

Der Zufall führt unseren Autor in den kleinen Ort bei Bremen. Er besucht die alternative Kunsthochschule und findet ein Konzert, bei dem niemand sein Smartphone checkt.

Irrwitzige Leistung

Rinderwahn: Die gesamte Agrarpolitik gehört auf den Prüfstand

S T O C K H A U S E N : Kunst fatal

Karlheinz Stockhausens Äußerungen zum New Yorker Anschlag sind nicht nur abscheulich, sondern auch höchst aufschlussreich. Sie lenken den Blick auf die dubiose Privatmythologie des Komponisten. Darin, dass Stockhausen Kunst und Leben verwechselt oder eine solche Verwechslung nahe legt, liegt das eigentlich Skandalöse und Dumme seiner Äußerung.

Idyllisch oder grandios versponnen

Das Tausendjährige Reich hat nur zwölf Jahre gedauert. Aber wenn man deutsche Literatur von vorher liest, Vor- Weltkrieg, Weltkrieg, Nach-Weltkrieg, ist man versucht, zu glauben, es habe doch hundert Jahre gehalten, – solange ist das her, so sonderbar veraltet, so weltenfern, was damals entstand.

Ein Faustus unserer Tage

Am 12. Oktober wäre Aleister Crowley 75 Jahre alt geworden; er starb 1947 in London. Sein Lebensweg, der in Leamington, Mittelengland, begann und nicht nur kreuz und quer über unseren Planeten, sondern auch durch alle Winkel, Wirrnisse und Weihen magischen Konquistadorentums wetterleuchtete, mutet wie ein großes, grelles Autogramm in der Chrorique scandaleuse des Diesseits und des Jenseits an.

Zum "innersten Osten"

Achtzig Jahre wäre Gustav Meyrink,der unvergeßliche Vergessene, jetzt alt. Am 19. Januar 1868 wurde er in Wien geboren. als Sohn der Schauspielerin Marie Meyer und des württembergischen Staatsministars Carl Freiherr von Varnbühler, des "schönen Varnbühler", wie man ihn in Diplomatenkreisen nennt.

Kein haltloser Mystizismus

Daß die (in Nr. 3/63 der ZEIT besprochene) rororo-Bildmonographie Rudolf Steiners von Johannes Hemleben seit ihrem Erscheinen bereits zweimal neu aufgelegt werden mußte, spricht für das lebhafte Bedürfnis vieler Menschen, in der allgemeinen Ratlosigkeit unserer pluralistischen Gegenwart mit ihren verschiedenen Anzeichen möglicher totaler Existenzbedrohung einen inneren Halt, eine geistige Orientierung, eine annehmbare Sinngebung für die scheinbar hoffnungslos verfahrene Weltsituation zu finden.

Was Südafrika blühen mag

Ein Buch, das mit dem Anspruch auftritt, das schwere Problem der südafrikanischen Innenpolitik lösen zu helfen, darf des Interesses aller sicher sein, die, wie allgemein üblich, gegen die Apartheid-These Sturm laufen, wie auch derer, die für diesen Versuch der Südafrikaner, ihr Rassenproblem zu lösen, Verständnis haben.