: Ryutaro Hashimoto

Ein Paradiesvogel greift an

Mitten in der Dauerkrise der Nippon AG wird ein Außenseiter Regierungschef in Japan

Schatten- Schogune

Premier Hashimoto ist zurückgetreten, doch Japans Politik wird bleiben, wie sie ist

Japan muß aufwachen!

Ohne eine Sanierung der Banken wird die Krise nur schlimmer. Interview mit Kenneth Courtis

Das Ende der Illusion

Der schwerste und längste Einbruch der Wirtschaft seit Kriegsende zwingt das Modell der Japan AG auf Modernisierungskurs

"Japan braucht eine neue Moral"

Wirtschaftskrise, asiatische Werte und die Schatten der Vergangenheit: Ein ZEIT-Gespräch mit dem Literaturnobelpreisträger Kenzaburo Oe

Domino in Tokio

Lange Zeit fürchteten die Europäer die Wirtschaftsstärke Japans. Nun haben sie vor dessen Schwäche Angst: Die dortige Bankenkrise könnte der Weltwirtschaft erheblich schaden

Falsch kalkuliert

In Japan verderben höhere Steuern den Konsumenten die Laune und gefährden den Aufschwung

Schatten der Vergangenheit

Kaum ist die neue japanische Regierung unter Ryutaro Hashimoto angetreten, bedrohen Skandale den Reformeifer

Die zweite Offensive

Bei der politischen Neuordnung der Welt nach dem Kalten Krieg stand Japan bisher im Abseits. Die osteuropäischen Revolutionen ereigneten sich in zwölftausend Kilometer Entfernung.

Immer neue Skandale um Banken, Broker und Börse haben Tokios Ruf als eines der führenden Finanzzentren der Welt schwer erschüttert. Japans Insider-Kapitalismus ist am Ende.: Falschspieler auf allen Bühnen

Die Ausrede des Kichiro Takao war so simpel wie entlarvend. Der erst vor drei Monaten als Sanierer berufene neue Präsident des drittgrößten japanischen Wertpapierhauses Nikko wußte sich nicht anders zu verteidigen als mit diesem Eingeständnis: "Wir mußten uns an den langfristigen Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden orientieren.

Tokio: Flüchtiges Geld

Der Mythos der Unverletzlichkeit unseres Aktienmarktes ist dahin", sorgte sich Teruhiko Mano. Der Chefberater des Präsidenten der Bank of Tokyo sieht gegenwärtig ganz schwarz: "Wir sind in einem Teufelskreis gefangen, der mit steigenden Zinsen, sinkenden Aktienkursen, einem schwachen Yen und Kapitalflucht beginnt.