: Saar

„Freie“ Wahl und eine Denkschrift

Johannes Hoffmann zwar beruft sich heute auf die Landtagswahl von 1947. Aber daß die Landtagswahl von 1947 keine freie Wahl war, habe ich in vielen Gesprächen im Saargebiet bestätigt erhalten.

Griesgram und Fröhling

Das würde den Zeichen der Zeit entsprechen. Präsident Reagan verdankt gewiß seinen Wahlsieg vor allem der guten Laune, die er verbreitet und die durch nichts umzuwerfen ist, weder durch das Haushaltsdefizit noch durch den Krieg der Sterne.

Kampf um den Kanal

Durch 409 Seiten trockenen Text mußten sich Unternehmer, Manager und Wirtschaftsplaner an Saar und Mosel durchackern, bevor sie auf das vernichtende Urteil stießen: Der von ihnen seit Jahren geforderte Wasserstraßenanschluß für die saarländische Wirtschaft durch den Bau des Saar-Pfalz-Kanals würde Wirtschaft und Staat einen Verlust von rund 1,8 Milliarden Mark bringen.

Jo-Hos Porträt

Die New York Herald Tribune fügte ihrer letzten Sonnabend-Ausgabe eine umfangreiche Saarbeilage an, die unter zahlreichen Artikeln auch ein Porträt des Saar-Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann (Jo-Ho.

Stets auf Ausgleich bedacht

Es kommt nicht gerade häufig vor, daß in einem Großunternehmen, das eben erst zum zweitenmal innerhalb eines Jahres vor dem sicheren Konkurs gerettet werden mußte, dem Vorstandschef ein neuer Fünfjahresvertrag angeboten wird.

Nach den Saarwahlen

Alle Parteiführer des Saargebiets – von Dr. Heinrich Schneider bis Johannes Hoffmann – müssen in diesen Tagen Siegesfeiern veranstaltet haben, wenn man ihren Kommentaren zum Ausgang der saarländischen Kommunalwahlen vom letzten Sonntag Glauben schenken darf.

Späte Einsicht

Mit einem fröhlichen „Glückauf“ verabschiedete Saar-Ministerpräsident Johannes Hoffmann vor einigen Tagen den früheren Botschafter Frankreichs in Saarbrücken und jetzigen Generalresidenten in Marokko, Gilbert Grandval.

Die Saar fließt in die Mosel

Die bevorstehenden deutsch-französisch-luxemburgischen Gespräche über das Moselkanalprojekt und die in den letzten Wochen recht schwierig gewordenen Pariser Verhandlungen deutscher und französischer Sachverständiger über die Pückgliederung der Saar haben in Saarbrücken mancherlei Besorgnisse ausgelöst.

Saar-Ministerpräsident

Es muß als verfehlt angesehen werden, wenn man die saarländische Wirtschaft allzusehr nach den Maßstäben beurteilt, die man heute in der Bundesrepublik nach achtjährigem zielbewußtem Aufbau der Wirtschaft anlegt.

Geheime Kritik, Hoffnungen, Befürchtungen

Und dieser Prozeß der Erkenntnis ist schon weit fortgeschritten. Die neuesten Ereignisse, das Schwächegeständnis, das in der Unterdrückung der Demokratischen Partei liegt, haben ihn beschleunigt.

Privatsender: Politischer Störfunk

Franz Mai, promovierter Jurist und Intendant des Saarländischen Rundfunks, hält eine private Rundfunkgesellschaft im Saarland „nicht für verfassungskonform“.

Grenze als Schicksal

An einem Spätherbsttag des Jahres 1934 saß eine kleine deutsche Gruppe, die Saardelegation, auf einem Touristendampfer des Genfer Sees beisammen.

Das „kapitale Interesse“ an der Saar

Anläßlich des fünften Jahrestages des Anschlusses der Saar an Frankreich untersucht die französische Finanz- und Wirtschaftszeitung „L’Information“ die Vorteile, die Frankreich aus dem Saargebiet zieht.

Saarpatrioten mißvergnügt

Saarbrücken, Anfang Dezember Wenn die politische Wiedervereinigung der Saar mit der Bundesrepublik nicht am 1. Januar kommt, dann gehen wir alle auf die Straße“ – zu diesem aufrührerischen Entschluß bekannten sich am 14.

Alles, was schießt und knallt

Als Kommerzienrat Hermann Röchling, Stahlkönig von der Saar, im Jahre 1944 den Zusammenbruch des Reiches kommen sah, seine eigene Heimat bereits verloren war, nahm er den Verlust gelassen hin.

Ein Anschluß ohne Fanfaren

An der Saar wanderten die Schlagbäume nach Westen – Nach der Frankenzeit: zunächst Verwirrung

Flirt mit ernsten Absichten

Weil sie die ewigen personellen Querelen innerhalb der CDU an der Saar satt hatte, beschloß sie mit Blick nach Bayern, daß „etwas passieren muß“.

Goebbels’ Geist an der Saar

Das Informationsamt der „Regierung“ des Saarlandes hat eine Propagandaschrift „Saar-Problematik in Dokumenten“ herausgegeben.