Sachsen: Im Land der besonderen Befindlichkeiten

  • In Chemnitz wurde ein 35 Jahre alter Deutscher getötet, woraufhin es zu fremdenfeindlichen Protesten und Übergriffen in der Stadt kam.
  • Seit der Wiedervereinigung regiert die CDU in Sachsen. Bei der Bundestagswahl 2017 wurde allerdings die AfD stärkste Kraft in dem ostdeutschen Bundesland. Die CDU hat ihr schlechtestes Ergebnis seit 1990 erzielt.
  • Derzeitiger Ministerpräsident ist CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer.
  • 2019 steht die nächste Landtagswahl an. Laut aktuellen Umfrageergebnissen liegt die AfD nur knapp hinter der CDU.
  • Das Bundesland hat ein Problem mit Rechtsextremismus und Islamfeindlichkeit. In Sachsen gründete sich auch die Pegida-Bewegung.
Blog Störungsmelder

Chemnitz: Notorisch rechtsextrem

© dpa-Zentralbild/dpa

Während Angela Merkel in Chemnitz zum Dialog aufruft, demonstrieren Reichsbürger und Verschwörungstheoretiker gegen die Kanzlerin. Die Polizei muss eingreifen.

© Illustration: Matthias Seifarth für DIE ZEIT

AfD: Wie braun darf es sein?

In dieser Woche beraten die Verfassungsschützer darüber, ob die AfD künftig beobachtet werden soll. Ihre erste Materialsammlung hat es in sich.

© Fabrizio Bensch/Reuters

Hans-Georg Maaßen: Im Felde unbesiegt

Nicht er sei schuld an seinem Ende, findet Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen. Sondern die linke Meinungsdiktatur. Er strickt an einer gefährlichen Dolchstoßlegende.

© Felix Adler für DIE ZEIT
Serie: Elternhaus

Trettmann: Kratzer in der Platte

Der Rapper Trettmann glaubte, seine Heimat Chemnitz hinter sich gelassen zu haben. Dann kamen die Neonazis. Und Trettmann merkte, dass er die Stadt nicht einfach loswird.

© Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Andris Nelsons: Wagners Workaholic

Andris Nelsons ist der neue Chefdirigent des Leipziger Gewandhausorchesters. Zugleich dirigiert er in Boston. Wie schafft er die Arbeit mit zwei Orchestern von Weltrang?