: Schlafmittel

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Leistungsdruck: Viele Spitzenmanager brauchen Schlafmittel

Sie können sonst nicht abschalten: Jeder dritte Manager nimmt regelmäßig Schlafmittel, noch mehr brauchen pflanzliche Beruhigungsmittel. Das zeigt eine neue Studie.

Medikamentensucht: Schlaf Deutschland, schlaf!

Zunächst helfen Beruhigungs- und Schlafmittel, dann schaden sie – 1,5 Millionen Deutsche sind süchtig. Davon profitieren Pharmaindustrie, Behörden und Ärzte.

Contergans Comeback

Thalidomid hatte als Schlafmittel fürchterliche Folgen. Nun soll es in den USA als Heilmittel zugelassen werde

Zeitmosaik

Sie können im Theater nicht schlafen? Das ist ein großer Fehler. Ich habe speziell für Sie einen "Sturm" inszeniert, der wird mittlerweile in vielen Apotheken als völlig ungefährliches Schlafmittel gehandelt.

Der Tod auf Station D

Vor einem Jahr berichtete eine Krankenschwester am viertgrößten Krankenhaus Wiens ausgerechnet beim Heurigen einem befreundeten Arzt, eine Kollegin habe einer Patientin das Schlafmittel Rohypnol gespritzt, und diese sei darauf verstorben.

Medikamentenmißbrauch: Entziehungskur für die Ärzte

Der Hamburger Arzt Klaus Paterna bleibt hart. Wenn ein Patient zum wiederholten Mal nach Medikamenten gegen seine Schlafstörungen verlangt, klärt der Mediziner ihn darüber auf, daß Schlafmittel nur eine vorübergehende Hilfe gegen durchwachte Nächte sein können.

Contergan – keine Lehren?

Nach mehr als zweieinhalb Jahren ist jetzt der Conterganprozeß ohne Entscheidung eingestellt worden. In 283 Verhandlungstagen konnte nicht geklärt werden, wer für das gräßliche Unheil verantwortlich ist, welches das Schlafmittel Contergan angerichtet hat.

Fritz Kortner und die Dämonen

Er hat den Tod nicht nur gefürchtet, wie alle Sterblichen. Er hat ihn gehaßt. Er hatte Angst vor dem Pillenschlaf. "Das Schlafmittel", schrieb er in seiner Autobiographie "Aller Tage Abend", "schleicht in den Kopf, ergreift das Hirn und bläst es aus.

Das Leben des Christoph B.

Vor dem Aachener Landgericht beginnt am 27. Mai der "Contergan-Prozeß". Die Anklage geht davon aus, daß das Schlafmittel Contergan, von 1957 bis November 1961 auf dem Markt, Mißbildungen bei Kindern verursacht hat, deren Mütter das Medikament während der Schwangerschaft eingenommen hatten.

Angeklagt: Versäumnisse

Die ZEIT hat seit den ersten alarmierenden Nachrichten über Mißbildungen bei Kindern, die durch den Gebrauch thalidomidhaltiger Schlafmittel in der frühen Schwangerschaft entstanden sind, die sogenannten "Conterganschäden", aufmerksam verfolgt.

Ein Rat: Jung heiraten

TJ7V! mein Baby ein normales Kind? — So 55 Jahre 2667 mißgebildete Kinder. Ein VergleicK noch das Schlafmittel Contergan eingenommen hat. Aber nicht nur diese Frauen stellen die uralte Frage werdender Mütter.