: Schriftstellerinnen und Schriftsteller

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"Süßer Ernst": Der Blues des Königreiches

Vom Brexit-Schock geprägt: Der neue Roman der schottischen Schriftstellerin A. L. Kennedy ist ein großartiges Buch über die Zerrüttung der britischen Verhältnisse.

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Gelbwesten: "Es ist eine Revolution des Volkes"

Frankreich ist einer Revolution so nahe wie seit 1871 nicht. Die Präsidialdemokratie habe sich überlebt, sagt die Schriftstellerin Annie Ernaux.

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Leslie Jamison: Sehnsucht nach dem Delirium

Leslie Jamison trank in ihren Zwanzigern so viel, dass sie stundenlange Filmrisse hatte. Darüber hat sie ein Buch geschrieben – auch, weil das sonst vor allem Männer tun.

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"Astrid": Gegen die verdammte Scham

Astrid Lindgren war nicht nur Schöpferin wunderbarer Kinderbücher. Sie war auch eine Frau, die für ihr uneheliches Kind kämpfen musste. Davon erzählt der Film "Astrid".

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Jüdisches Museum: Hinters Licht geführt

Kunst kann uns in eine andere Dimension versetzen – so wie James Turrells begehbare Installation "Aural" im Berliner Jüdischen Museum.

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"Gefährten": Nachfahren des Heimwehs

Zwischen Gelassenheit und Auflösung: Christina Hesselholdts gelungenes Generationenporträt der dänischen Fortysomethings trifft den gegenwärtigen Zeitgeist.

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Brände in Kalifornien: Ins Auto. Jetzt

Was nimmt man mit, wenn die Luft nach Rauch riecht? Wohin mit den Eseln? Die Schriftstellerin Cornelia Funke erzählt, wie sie vor dem Feuer aus Malibu floh.

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Else Feldmann: Welt ohne Hoffnung

Die unerbittlichen Sozialreportagen von Else Feldmann sind die Wiederentdeckung des Jahres.

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Tristan Garcia: Die Mehrheitsgesellschaft ist vorbei

Was, wenn alle nur noch Minderheit sein wollen? Tristan Garcias Buch "Wir" bilanziert 200 Jahre Politik und zeigt, warum Geschlecht und Herkunft bloß Strategien sind.

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Enid Blyton: Enid und die geheimnisvolle Post

Vor 50 Jahren starb Enid Blyton. Für ihre rund 700 Bücher wurde sie von Kindern und Eltern verehrt. Begonnen hat ihre Schreibkarriere mit Hunderten von Ablehnungsbriefen.

© Lee Towndrow

Sheila Heti: Wann ist eine Frau eine Frau?

Sheila Heti erzählt in ihrem Roman "Motherhood" vom Glück und Unglück des Mutterseins. Und stellt sich der Frage, ob eine kinderlose Frau sich als Versagerin fühlen muss.

© Peter M. Hoffmann für DIE ZEIT

DDR: Erich währt am längsten

Wie soll man an die DDR erinnern? Vielleicht ist es Zeit für einen lässigeren Blick – ohne das Unrecht zu vergessen.

© Marcus Simaitis für ZEIT ONLINE

Jason Dark: Dämonendauerdienst

Jason Dark ist einer der erfolgreichsten Romanautoren Deutschlands. Seit 40 Jahren und 2.000 Groschenheften bekämpft sein Geisterjäger John Sinclair die wahre Unterwelt.

Elias Canetti: Ein Oger mit Gewissen

Ein großer Hasser war er ohnehin, auch ein großer Liebender. Die Briefe, die Elias Canetti schrieb, zeigen ihn als faszinierenden Intellektuellen und schwachen Menschen.

© Tim Langlotz für MERIAN

Teneriffa: Mein Opa, Herkules und ich

Die Buchpreisgewinnerin Inger-Maria Mahlke ist in Gedanken oft auf Teneriffa. Ihre Mutter stammt von der Insel, wo
 sie selbst als Mädchen spielte.

Gefühl: Was ist Erfolg?

Eine Schriftstellerin, eine Bürgermeisterin und ein Wissenschaftler über einen dehnbaren Begriff

© Hannah Assouline/Opale/Leemage/ddp images

Annie Ernaux: "Ich fühle mich schuldig"

Annie Ernaux ist in Frankreich eine literarische Legende, bei uns wird sie gerade erst entdeckt. In ihrem Haus bei Paris spricht sie über Schuld und Klassenherkunft.