: Sharon Tate

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"Once Upon a Time in Hollywood": Der Seele einen Whiskey Sour

Quentin Tarantino ist besessen von menschlicher Brutalität. In "Once Upon a Time in Hollywood" ergründet er die Gewalt der amerikanischen Bilderkultur. Ein Meisterwerk.

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"Woher ich kam": Die Party ist zu Ende

Eine bittere Landbesichtigung der amerikanischen Westküste: Joan Didion rechnet ab mit dem kalifornischen Traum.

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"Macbeth": Bärtige Männer, die grimmig schauen

"Macbeth" hat gewaltige Bilder, eine opulente Ausstattung und großartige Schauspieler. Doch der Film entwickelt kein Gefühl für Stimmungen und misslingt im großen Stil.

Modewoche Mailand: Zugeknöpfte Eleganz

Comeback der Schluppe: Auf der Mailänder Modewoche zeigten die Designer einen mondänen, sehr angezogenen Look in kräftigen Farben – vor allem Türkis und Gelb.

Dichter & Schwerenöter

Der empfindsame amerikanische Erzähler James Salter als Kampfflieger und Frauenheld

Im Supermarkt des Seelenheils

Nur Wahnsinn schien anfangs das Schreckliche erklären zu können: Die 48 Toten, die Mitte vergangener Woche in den Westschweizer Bergdörfern Cheiry und Granges-sur-Salvan in brennenden Chalets entdeckt wurden, mußten Opfer eines rituellen Massenselbstmords geworden sein.

Der Wahn aus Devil’s Hole

Hinter Death Valley Junction, an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada, verbirgt ein namenloser Felshügel den Lebensraum von Cyprinodon diabolis.

Der Engel aus dem Abgrund

Am ersten Frühlingstag des Jahres 1967 schien, wie nicht anders zu erwarten, die Sonne über Los Angeles. Ein frischer Wind wehte von den Bergen herunter; es war alles so, wie es sich für Kalifornien gehört.

Sex und Seifen-Oper

Die Kritiker von Brutalität und Gewalt im amerikanischen Fernsehen haben einen neuen Verbündeten bekommen: In Florida will der Rechtsanwalt Ellis Rubin einen 15jährigen Jungen, der eine Nachbarin erst ausraubte und dann erschoß, mit dem Argument verteidigen, daß der Angeklagte zur Zeit der Tat nicht zurechnungsfähig war, Grund: er leide an „fortgesetzter, intensiver und unterschwelliger Fernsehvergiftung“.

Collage aus Zufälligkeiten

Wenn einer einmal Zeit genug hatte, eine Tageszeitung, eine von der vorgeblich rundum informierenden Sorte, auszulesen – die Nachrichten, die Meinungsseite, aber auch Seite drei, die großen politischen Reportagen und nicht zuletzt jene bunten Seiten aus aller Welt mit dem aufgepepten Klatsch, mit Notzucht und Mord in Kurzfassung – wenn einer nach einem solchen Studium schon mal zurückgeblättert hat auf die Meinungsseite, wer hätte sich da nicht gewundert.

Zeitspiegel

In ihrer Atheismus-Propaganda scheuen die Sowjets vor keiner Geschmacklosigkeit zurück. Als abschreckende Beispiele amerikanischer "Religion" werden im Leningrader "Museum zur Geschichte von Religion und Atheismus" in der ehemaligen Kazan-Kathedrale Bilder von Kardinal Spellman und Charles Manson gezeigt – von zwei Männern, die nichts miteinander gemein haben.

Recht für Angela Davis

Im US-Bundesstaat Kalifornien ist die Todesstrafe abgeschafft worden. Die; Gaskammern werden geschlossen. Von dieser Gesetzesänderung "profitieren" Charles Manson, der Anstifter zum Mord an der Schauspielerin Sharon Tate, und Sirhan Sirhan, der Robert Kennedy erschoß.

Calley und das Erbe von Nürnberg

An ein und demselben Tag hat Amerika der Welt seine zwei Gesichter gezeigt: Das Militärgericht in Fort Benning verurteilte den Oberleutnant William Calley wegen Mordes zu lebenslanger Zwangsarbeit, weil er mit seiner Infanterieeinheit im südvietnamesischen Dorf My Lai waffenlose Frauen, Kinder und Greise erschossen hatte.

Striptease oder höhere und niedere Interessen: Du holde Kunst, das dank ich dir

Da Künstler, vor allem Literaten, sich seit geraumer Zeit gern in der sogenannten Unterwelt, also auch in der von St. Pauli bewegen, um dort zwecks Auffrischung und besseren Verkaufs ihrer Kunstprodukte am Trivialen zu schnuppern, sollte man sich eigentlich auch nicht wundern, wenn der "ungekrönte Striptease-König von St.

Schreibmaschinentypen

Er sagte, jetzt. Sie sagte, jetzt schon? Er sagte, jetzt erst. Kriminalroman: die Ermittlungen ergaben, daß die Leiche bereits in Verwesung übergegangen war.

Gab "Satan" den Mordbefehl?

Wir taten alles, was Satan wollte", sagte im Polizeiverhör Susan Atkins, 21 Jahre, ohne Beruf, ohne festen Wohnsitz. Sie ist Zeugin der Anklage im "Mordfall Sharon Tate".

Die Rache der Gesellschaft

Als Sharon Tate und ihre Partygäste vor einigen Monaten in ihrer Villa tot aufgefunden wurden, da fehlte es in vielen Zeitungen nicht an Hinweisen, die zwischen dem Ritualmord und den Filmgewohnheiten des Tate-Ehemanns Polanski eine Kausalkette knüpfen wollten: Wer sich in die Gefahr solcher Filme begibt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er darin umkommt.

Die Toten von Hollywood

Durch die Schnee- und Vampirlandschaft der Karpaten jagt ein Schlitten; der junge Held des Films – Parsifal und Pfiffikus in einem – hat das schöne rothaarige Mädchen aus den Klauen der Blutsauger befreit.