: Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

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Molotow erklärte auf der Sitzung der „Großen Fünf“, keinen der Änderungsvorschläge Großbritanniens, der USA und Chinas zum Vetorecht der Großmächte im Weltsicherheitsrat der UNO annehmen zu können.

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Der Rat der vier Außenminister erzielte in den wichtigsten Punkten des französischen Vorschlags zum Triester Statut eine Einigung.

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In seiner Begrüßungsansprache anläßlich der Eröffnung der Vollversammlung der UN in New York am 23. Oktober brachte Präsident Truman die Bereitschaft der USA zum Ausdruck, mit allen ihr zu Gebote stehenden Hilfsmitteln den Frieden zu verteidigen.

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Die UNO-Vollversammlung wird am 23. Oktober durch eine Rede Präsident Trumans eröffnet. Da Bevin zur Eröffnung noch nicht in New York sein kann, wird Luftfahrtminister Noel Baker bis zu seiner Ankunft die Führung der britischen Delegation übernehmen.

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Henry A. Wallace, der amerikanische Handelsminister, ist auf Wunsch Präsident Trumans zurückgetreten. Der Landesverband der Demokratischen Partei hat ihn von der Liste der Sprecher für die bevorstehenden Wahlen zum Amerikanischen Kongreß gestrichen.

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In einem Brief an den Weltsicherheitsrat führt der ukrainische Außenminister Manuilski Klage gegen die griechische Regierung, durch deren "unverantwortliche Politik auf dem Balkan eine Lage entstanden sei, die eine große Gefahr für den Frieden und die Sicherheit in diesem Teil Europas bedeute".

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Österreich und Persien wurden von der Pariser Konferenz eingeladen, ihre Ansichten zu den sie betreffenden Fragen der Friedensverträge darzulegen.

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In Polen fand am Sonntag eine Volksabstimmung statt, zu der 10 1/2 Millionen ihre Stimmen abgaben. Die drei zur Entscheidung stehenden Fragen waren: Abschaffung des Senats, Beibehaltung der sozialen und wirtschaftlichen Reformen und Beibehaltung der neuen Westgrenze an der Oder- und Neiße-Linie.

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Die vier Außenminister stimmten in Paris den Vorschlag Bevins zu, die Besprechungen über die Friedensverträge mit den Balkanstaaten und Italien am Freitag zu beenden.

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Die italienischen Wirtschaftsfragen standen als erster Punkt auf der Tagesordnung der Pariser Konferenz der vier Außenminister, die am Montag unter dem Vorsitz des britischen Außenministers Bevin zur zweiten Sitzung zusammentrat.

Angeklagtes Spanien

Der Weltsicherheitsrat der UNO ist vor einiger Zeit mit einer recht delikaten Aufgabe betraut werden. Er sollte die Frage entscheiden, ob Spanien infolge seines faschistischen Regimes und seiner außenpolitischen Haltung eine Gefahr für den Weltfrieden darstelle, und welche Maßnahmen Spanien gegenüber in diesem Fall ergriffen werden sollten.

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Auf der Pariser Außenministerkonferenz, die am vergangenen Donnerstag beendet wurde, kam es in bezug auf Deutschland zu keiner Einigung.

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Auf der Pariser Konferenz der Außenminister wurde in der Frage der italienischen Kolonien dank des Nachgebens von Molotow und Bevin eine Verständigung erzielt.

Zusammenarbeit

Die Lösung der Persienfrage im Weltsicherheitsrat stellt einen Sieg des Rechtes dar. Der Schwache weiß heute, daß nicht die Macht allein gebietet, daß er nicht schutzlos dem Stärkeren ausgeliefert ist und sich seinem Spruch beugen muß.

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Im Weltsicherheitsrat der UNO wurde der Persienkonflikt beigelegt. Die Persische Regierung erkannte die russische Zusicherung, ihre Truppen bis zum 5.

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Die internationale Kontrolle von Rhein- und Ruhrgebiet forderte der französische Ministerpräsident Gouin in der Rede mit der er den sozialistischen Parteikongreß eröffnete.

Noch einmal Persien

Die persische Frage, die auf der ersten Tagung der UNO in London nur eine vorübergehende Lösung fand, steht erneut zur Verhandlung.

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Am Montag fand die formelle Eröffnung des Sicherheitsrats der UNO statt, auf der Außenminister Byrnes die Begrüßungsansprache von Präsident Truman verlas.

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Der Vizekönig von Indien, Lord Wavell, hat Herbert Hoover, den Vorsitzenden des Ausschusses Sur Bekämpfung der Lebensmittelnot, eingeladen, nach Beendigung seiner Europareise Indien einen Besuch abzustatten.