: Sidney Lumet

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"Mord im Orient-Express": Mord zweiter Klasse

Mit viel hübschem Dampf um allerlei Stars hat Kenneth Branagh noch einmal Agatha Christies "Mord im Orient-Express" verfilmt. Die Frage ist: aus welchem Motiv?

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Donald Trump: Die Macht des Fernsehens

Vor 41 Jahren kam ein Film heraus, der Trumps Aufstieg geahnt hat. "Network" ist eine grandiose satirische Prophezeiung, die nun von der US-Regierung erfüllt wird.

Retrospektive: Das Tier in mir und dir

Die Geschichte des Kinos wimmelt von animalischen Fantasien. Was fasziniert die Menschen an Lassie, Fury oder King Kong bis heute?

Rückblick: Die Toten des Jahres 2011

Loriot, Christa Wolf, Václav Havel, Steve Jobs. Aber auch: Osama bin Laden, Muammar al-Gaddafi, Kim Jong Il. Über die Menschen, die in diesem Jahr gestorben sind

Berlinale: Eine Frau unter Einfluss

Erick Zoncas fulminantes Roadmovie "Julia" ist nach Paul Thomas Andersons "There Will Be Blood" der zweite Höhepunkt im Wettbewerb um den Goldenen Bären.

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Film: Trauer um US-Regisseur Sidney Lumet

40 Mal war er für den Oscar nominiert; für sein Lebenswerk bekam er ihn. Sidney Lumet, Regisseur von "Die zwölf Geschworenen" und "Serpico", ist in New York gestorben.

Nachrufe: Für immer gegangen

Sie waren berühmt, wichtig und interessant: Menschen, die in diesem Jahr starben. Ein Blick zurück

Wahrheit der dritten Art

Eine Ausstellung im Kunsthaus Bregenz zeigt den französischen Videokünstler Pierre Huyghe - auf der Suche nach der Wirklichkeit hinter den Bilderwelten Hollywoods

Das Leuchten der Welt

Hollywood im Frühjahr 1999: Über die Seuche der Remakes - und über neue Filme von Gary Ross, John Madden und Terrence Malick

Die Spielregel

Wie ein viertklassiger Genre-Film fängt es an. Vermummte Polizisten mit großkalibrigen Waffen in einem schmuddligen Hausflur: Rufe schallen, Türen splittern, Schüsse knallen.

Rette es, wer kann (das Kino)

Das 44. Filmfestival von Cannes: über Filme von Jacques Rivette, Theo Angelopoulos, Krzystof Kieslowski, David Mamet und den Coen-Brüdern

Kino: Siege ohne Gewinn

Zwei Männer auf dem Weg zu einer Bar. Der eine, groß und massig, ein Hüne fast, zwingt den anderen, einen Gast herauszulocken.

Filme

Daß es so etwas wieder gibt: deutsche Filme fürs Kino, die einfach ihre Geschichte erzählen. Und denen das Einfache genügt. Keine besondere Idee, kein zusätzliches Interesse, das die Erzählung zu bereichern sucht.

Im Kino

"Napoleon" von Abel Gance, jenes legendäre Stummfilm-Epos, dem nach seiner glanzvollen Premiere am 7. April 1927 in der Pariser Oper wenig Glück beschieden war.

Filmtips

"Equus – Blinde Pferde" von Sidney Lumet. Ein Junge, von Pferden besessen, hat sich aus religiösen Phantasien und antiken Mysterien den Gott Equus geschaffen und huldigt ihm durch nächtlich-nackte, ekstatische Ausritte; verzweifelt über seine Impotenz, blendet er ein ganzes Gestüt.