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Spanien: Neue Regierung, neues Land?

  • Ministerpräsident Mariano Rajoy wurde vom spanischen Parlament das Vertrauen entzogen – er wurde somit abgewählt. Bei einem Misstrauensvotum im Juni 2018 stimmten die Parlamentarierinnen und Parlamentarier gegen ihn.
  • Der Sozialist Pedro Sánchez ist damit seit dem neuer Regierungschef. Seine Partei hatte den Antrag für ein Misstrauensvotum gestellt. Er will soziale und gesellschaftliche Reformen für Spanien, regiert aber in einem Minderheitsbündnis.
  • Grund für das Misstrauensvotum war die Korruptionsaffäre der konservativen Partido Popular (PP), Rajoys Partei. 29 Vertreter der PP wurden wegen Korruption, Geldwäsche, Unterschlagung und illegaler Bereicherung verurteilt.
  • Rajoy trat auch von seiner Funktion als Parteivorsitzender der PP zurück. Sein Nachfolger ist Pablo Casado. Dieser könnte die konservative Partei weiter nach rechts führen und Spitzenkandidat bei den von Sánchez versprochenen Neuwahlen werden.
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Conquista: Der Kreuzzug am Ende der Welt

Vor 500 Jahren brachen die Spanier auf, um Mittel- und Südamerika für den Katholizismus zu erobern: Historiker Stefan Rinke über die verheerende Conquista.

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Spanien: Konservative am Abgrund

Spaniens Premier Mariano Rajoy hat zahlreiche Krisen einfach abgewartet. Doch ein Misstrauensvotum wegen der Korruptionsaffäre seiner Partei könnte ihn jetzt stürzen.

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Katalonien: Für den inneren Frieden

Sieben Richterinnen und Richter befassen sich für Spaniens Justiz mit der Separatistenbewegung in Katalonien. Es geht nicht nur darum, ein gerechtes Urteil zu finden.

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Spanien: Gefängnisbesuch in Katalonien

Rechtsstaatlichkeit in der EU? Auch in Spanien gibt es Untersuchungshaft ohne Anklage. Putin und Erdoğan wird es freuen, darauf hinweisen zu können.

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Jordi Cuixart: Der Rebell

Jordi Cuixart, prominenter Separatist aus Katalonien, sitzt seit 15 Monaten in Untersuchungshaft. Spaniens Justiz hält ihn für gefährlich. Was sagt er dazu? Ein Besuch

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Pedro Sánchez: Wohin mit Francos Knochen?

Die Gebeine des Diktators sollten längst woanders liegen. Ein symbolischer Akt, der politisch nichts kostet, glaubte Pedro Sánchez. Spaniens Premier blamierte sich damit.