: St. Petersburg

Die Friedensbewegung zieht Aggressionen auf sich. Rechte reden von "Volksfront". Schriftstellerin Eva Demski plädierte dafür, die Sehnsucht nach Frieden gegen die herrschende Politik durchzusetzen (ZEIT Nr. 44). Der Linke Wolf gang Pohrt äußerte Faschismusverdacht. Sein Aufsatz "Ein Volk, ein Reich, ein Frieden" (ZEIT Nr. 45) erregte Widerspruch und Zorn. Der Strom der Leserbriefe reißt nicht ab. Heute wehren sich drei Verteidiger der Friedensbewegung. Sie sagen: : Pazifisten sind keine Nationalisten

Es sind also die Worte "deutsch" und "Volk" gefallen. Und während christdemokratischen Kommentatoren zu den Bonner Demonstranten nur "rachitische kleine Seelen" einfällt und Politikern "fremdgesteuert", inspirieren diese Worte einen linken Kritiker, der das Denken in der Frankfurter Schule gelernt hat, zu einer ganz anderen Kritik: ".

"Ich bin ein Glückspilz, Ernesto" : Auf den Flügeln des Erfolgs

In New York soll in Kürze ein Platz in der Nähe der Carnegie-Hall nach ihm benannt werden; in Genf poliert man gerade an einer Büste von ihm, zu der Pablo Picasso die Skizzen lieferte; in Jerusalem wird Ende dieses Jahres unter seinem Namen ein großer Klavierwettbewerb stattfinden; und die britische Königin hat wissen lassen, daß sie demnächst seine 54 bereits wohlverwahrten Orden noch durch einen sehr ehrenwerten Titel zu vermehren gedenke.