: Stabilitätspakt

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EU-Defizitverfahren: Juncker emanzipiert sich von Berlin

Der vorläufige Verzicht der EU-Kommission auf Haushaltssanktionen gegen Paris und Rom ist klug. Er erlaubt eine neue Debatte über Sparzwänge und Souveränitätsverzicht.

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Mario Monti: "Italien ist besser als sein Ruf"

Ex-Ministerpräsident Mario Monti fordert im ZEIT-Interview Unterstützung der EU für seinen Nachfolger Renzi. Ein Aufweichen des Stabilitätspakts lehnt er jedoch ab.

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EU: Europa wird vom Kompromiss regiert

Jean-Claude Juncker wird Chef der EU-Kommission. Sozialdemokraten und Briten verlangen dafür einen Preis. Die bisherige Form des Stabilitätspakts steht infrage.

P O R T R Ä T : Der Stabilisator

EU-Kommissar Pedro Solbes warnt vor Krisengerede, Konjunkturprogrammen und neuen Schulden. Seine Devise: "Kurs halten". Das verlangt sein Job als Hüter von Europas Stabilitätspakt, der allen Finanzministern Spardisziplin verordnet

H A U S H A L T : Hart am Limit

Mit seinem hohen Haushaltsdefizit gefährdet Deutschland den europäischen Stabilitätspakt. Berlin, so ein Brüsseler Beamter, dürfte schon jetzt bei "grosso modo 2,5 Prozent Defizit enden", falls nur eintrifft, was Eichel inzwischen selbst prognostiziert: magere 0,75 Prozent Wachstum für Europas größte Volkswirtschaft in 2001, satte zwei Punkte weniger als vor Jahresfrist vom Bundesfinanzminister erhofft

EU-Gipfel: Merkel und Sarkozy ausgebremst

Die EU-Staaten haben sich auf einen schärferen Stabilitätspakt geeinigt. Deutschland konnte sich mit der Forderung nach einem Stimmrechtsentzug aber nicht durchsetzen.