: Stammzelle

Hirnforschung: Was darf ein Labor-Gehirn fühlen?

Menschliches Gewebe, im Labor gezüchtet: Besonders mit Gehirnzellen klappt das gut. Spätestens wenn diese Zellen anfangen zu denken, wird es Zeit für eine Ethikdebatte.

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Stammzellen: Gezüchtete Haut rettet Siebenjährigen

Erstmals haben Stammzellforscher großflächig gezüchtete Haut verpflanzt und so eine lebensbedrohliche Krankheit therapiert. Ein Einzelfall. Aber die Methode hat Zukunft.

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Genetik: Und morgen? Designer-Sperma!

Geht dieser Plan auf, hätte manches Kind bald Gene, die manipuliert wurden, ehe es gezeugt wurde. Der Eingriff in die Evolution soll unfruchtbare Männer zu Vätern machen.

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Stammzellforschung: Eizellen züchten – es geht!

Ohne gesunde Eizelle kein Baby. Was, wenn man die künstlich herstellen könnte – aus der Hautzelle einer Frau? Und würden wir das wollen? An Mäusen hat es schon geklappt.

Tumorforschung: Erst Pech, dann Krebs

Manche Tumorarten treten häufiger auf als andere. Ein genetisches Roulette in den Stammzellen ist dafür verantwortlich.

K L O N E N  I I I . : Revolutionäre Zellen

Wer klonen will, fängt klein an - mit gezüchteten Körperteilen. So wollen Forscher schwere Leiden heilen. Die Grenzen zwischen künstlich und natürlich verschwimmen. Eine Reise durch deutsche Labors, wo das Ersatzteillager Mensch entsteht

M E D I Z I N : Hoffnung aus der Nabelschnur

Eine amerikanische Ärztin versucht, ein tödliches Hirnleiden mit Stammzellen zu bekämpfen: Joanne Kurtzberg hat an der Duke University in Durham, North Carolina, die heute zweitgrößte Nabelschnurblutbank der USA aufgebaut. Mit Zellen aus der Blutbank hat sie viele erbkranke Kinder erfolgreich behandelt

B I O T E C H N I K : Im Dickicht der Regularien

Der Kompromiss zum Stammzellimport droht zum Blockade-Instrument zu werden. Die Autorin Bettina Schöne-Seifert lehrt an der Universität Hannover. Die Philosophin und Ärztin gehört im nationalen Ethikrat zu den Importbefürwortern

F O R S C H U N G : Stammzellen von der Nationalbank

Großbritannien strebt nach der weltweiten Führung in der Stammzellforschung. Mit staatlicher Lizenz werden Zelllinien aus überschüssigen Embryonen gezüchtet, Ethiker und Kleriker haben ihren Segen dazu gegeben