: Steven Spielberg

Film "Lincoln": E.T. reloaded

Steven Spielberg inszeniert den amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln todernst und korrekt. Dabei pflegt der Film den Mythos der Unsterblichkeit. Von Michael Naumann

Oscar 2013: Die neue Offenheit der Academy

Die Academy hat in diesem Jahr so viele und so unterschiedliche Filme für einen Oscar nominiert wie nie. Doch die Experimentierfreude hat Grenzen. Von Birgit Roschy

Oscar-Nominierungen: Das US-Kino auf der Couch

Heute werden die Oscarnominierungen bekannt gegeben. Die Diagnose für die jüngsten Filme von Tarantino, Spielberg und Bigelow lautet: manisch-depressiv. Von K. Nicodemus

Horror, Gewalt, Terror-Sex: Der große amerikanische Spaß?: Vom Video-Winde verweht

Man denkt, daß um elf Uhr nachts solche Knirpse auf der Straße nichts verloren haben. Dann kommen zwei Polizisten aus einem delicatessen, wie in New York die kleinen Lebensmittel- und Imbißläden heißen, die oft bis Mitternacht geöffnet sind und wo man sich seinen allerletzten Sandwich zubereiten lassen kann.

Siegfried Schober: IM KINO

In Amerika begann die Film-Herbstsaison diesmal auf eine weise, die in späteren Jahren vielleicht als historisches Datum in die Filmgeschichte eingehen wird – das am meisten Aufsehen erregende Ereignis fand nämlich nicht im Kino statt, sondern im Fernsehen.

Ein Lexikon lernt laufen

"Verschwörung der Frauen" und andere Manierismen: Der Regisseur Peter Greenaway

Cartoon-Kino: Lauf, Rabbit, lauf!

Irgendjemand hatte einen genialen Einfall, schrieb ein Skript und suchte sich ein Team zusammen, und Hunderte fleißiger Zeichner spuckten in die Hände und riefen: „It’s a hard job, but somebody’s got to draw it.

Filmtips

„Sugarland Express“ von Steven Spielberg. Noch eine amerikanische Odyssee, noch ein Film über verlorene Unschuld, Autos und Gewalt.

Im Kino: „Cotton Club“: Tanz auf dem Vulkan

Der Cotton Club war ein legendäres mondänes Etablissement in Harlem, dem drangvollen, explosiven Schwarzen-Getto im Herzen New Yorks, das in jenen wirren Jahren um 1930, als der Cotton Club seine spektakuläre Blüte erlebte, die große Wirtschaftskrise durchzitterte.

Filmtips

Weihnachten beschert uns wieder eine Fülle von Filmpremieren, trotz der Angst der Verleiher, sie könnten dieses Jahr alle vom Hai gefressen werden.

Filmtips

Im Fernsehen: „Die Sanfte“ (Frankreich 1969) von Robert Bresson (ARD 20. August). Unbekümmert um den Wandel sozialer Situationen hat Bresson die 1876 von Dostojewskij geschriebene, präzise und grausame Geschichte einer gescheiterten Ehe ins heutige Paris verlegt.

Spurt an die Spitze

Nummer eins“ zu sein, davon sind die Amerikaner besessen. Über alles und nichts führen sie Tabellen. Wer nicht Erster ist, hat verloren.

Filmtips

„Der weiße Hai“ von Steven Spielberg. Der erfolgreichste Film der Kinogeschichte – in den USA hat er schon über 100 Millionen Dollar eingespielt – ist erheblich besser, als der groteske Reklamerummel argwöhnen läßt.

Filme

Schauplatz ist New York. Und der Film tut so, als wäre dies überaus wichtig. Am Ende des Vorspanns steht: directed by, nicht: ein Film von "Magic Sticks" ist aber nicht mit Robert de Niro gedreht, sondern mit George Kranz.

Richard Widmark: Ein Star mit Sinn für Stil

Richard Widmark schätzt Pünktlichkeit. Bei der Filmarbeit sowieso, aber auch bei Verabredungen zum Tennis, Golf oder zum Abendessen bei Freunden.

Ein Greenhorn wird erwachsen

Steven Spielbergs Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“: Der schöne Abgang eines Serienhelden

Feminin, maskulin, das alte Spiel in neuen Farben: Das Kino ist eine Frau

Filme sind oft wie Zauberfenster in andere Welten. Aber muß man sich nicht heute eine gewisse Naivität und auch eine Vitalität des Sehens zurückerobern, um wieder in den Genuß dieser Magie des Kinos zu kommen? Zuviele schnelle Urteile, Fertigurteile schwirrten in Cannes durch die Luft.

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