: Stiftung Deutsche Sporthilfe

Täve Schur: Ein Held wie wir

Muss ein Sportler auch immer ein edler, guter Mensch sein? Der Fall des DDR-Volkshelden, Dopingverharmlosers und Fans der Berliner Mauer, Täve Schur.

© Franck Fife/AFP/Getty Images

Management: Die Resozialisierung der Profisportler

Sie waren immer bereit, alles für ihr Ziel zu geben. Diese Eigenschaft sollen Profisportler auch nach ihrer Karriere nutzen. Der Trend könnte zum MBA gehen.

Doping-Studie: Warum betrügen Sportler?

Existenzängste, Erfolgsdruck, Depressionen – eine Studie zeigt, warum Leistungssportler zu Dopingmitteln greifen. Sie zeichnet ein alarmierendes Bild.

© Harry Engels/Getty Images

Olympische Spiele: Die Kunst, vom Sport zu leben

Vor vier Jahren hat Lena Schöneborn Olympiagold gewonnen. Reich und berühmt geworden ist sie dennoch nicht. Wie die meisten deutschen Spitzensportler. Von C. Spiller

Pfeile für den Sieg

Ein Wort in eigener Sache. Kurz bevor Heike Henkel ihr Zimmer im Olympischen Dorf von Barcelona bezog, hatte die Hochspringerin noch eine Adressenänderung bekanntzugeben.

Erst der Sieg...: ...und dann die Moral?

Man erinnert sich: Bei den Olympischen Spielen in Montreal 1976 wurde Schwimmern und Fünfkämpfern aus der Bundesrepublik der Darm aufgeblasen, um eine bessere Wasserlage zu erzielen, verabreichten Mannschaftsärzte auf Gedeih und Verderb Medikamente, die wenig später auf dem Doping-Index standen.

Bonner Kulisse

Helmut Kohl hält viel von Männerfreundschaften und steht in Treue fest dazu. So ist es denn auch verständlich, daß er sich für arbeitslose Freunde einsetzt, so zum Beispiel für Hans Friderichs, ehemaliger Bonner Wirtschaftsminister, danach Vorstand bei der Dresdner Bank.

Josef Neckermann: Ein dressierter Mann

Wenn er doch bloß ein einziges Mal unfreundlich würde, dachte ich beim Espresso; nun saßen wir schon seit zwei Stunden beim Mittagessen, und Josef Neckermann hatte keine Sekunde aufgehört zu lächeln.

Olympia widerspricht sich selbst

Zwischen dem traditionellen olympischen Amateurideal, das in diesen Tagen auf dem Olympischen Kongreß in Baden-Baden wieder einmal mit großen Worten beschworen wird, und der Realität des modernen Hochleistungssports klafft ein Abgrund.

Reitet für Karstadt

Die Familie der Neckermann-Aktionäre war’s zufrieden. Hocherfreut begrüßten sie vergangene Woche auf der Hauptversammlung das Zusammengehen mit dem Warenhauskonzern Karstadt.

Am Wochenende feierte der Deutsche Sportbund sein 25jähriges Bestehen. In der vergangenen Woche schrieb dazu sein Generalsekretär Karlheinz Gieseler in der ZEIT: "Die 13-Millionen-Bewegung gilt als politische Kraft im Lande." Frank Grube und Gerhard Richter, Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg, zweifeln, ob der Deutsche Sportbund wirklich seiner politischen Aufgabe gerecht werden kann.: Wo die Massen sich trimmen

Sport ist eines der großen Phänomene unserer Zeit. Mit seiner Dramaturgie, seiner Mischung aus Tragik und Freude, aus Gewalt und Ästhetik spiegelt er nur idealtypisch jene Prinzipien wider, die für unsere Gesellschaft wohl Allgemeingültigkeit beanspruchen können, nämlich Leistung und Erfolg, Konkurrenz und Kampf.

Das schwarze Wochenende

Noch immer ist das "schwarze Wochenende" im Gespräch. Es bescherte den Leichtathleten und Schwimmern wahre Debakel an der Côte d’Azur und an der Wolga.

Neckermann macht es unmöglich

Herr Daume, der Vorsitzende der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Josef Neckermann, plädiert offenbar mit einem gewissen Ernst dafür, auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1976 zu verzichten.

Sport und Werbung: Aktion "Sauberes Trikot" setzt sich durch

Wieder einmal ist das Szenarium "Sport und Werbung" in Bewegung geraten. Wenige Wochen vor Beginn der vorolympischen Saison hat als letzter bundesdeutscher Fachverband der Deutsche Leichtathletik-Verband im Bereich des olympischen Sports die Werbung am Mann (und an der Frau) abgeschafft.

Geld für die Amateure

Einmal im Jahr – das hat sich nun schon so eingebürgert – ist Sport "in". Das macht der Herr Neckermann möglich, weil er dann Leute aus der Politik, aus der Wirtschaft, der Industrie, aus der kleinen und großen Kunst und auch einige Sportler zum "Ball des Sports" einlädt.