: Tagebuch

Die Stadt des Tagebuchs

Unterwegs im Apennin der Toskana. Aus dem Autoradio dröhnt rauchiger „italienischer" Blues, der den Takt vorgibt.

Ekstase! Wo ist das Postamt?

Der erste Band der Tagebücher Virginia Woolfs und eine Neuübersetzung ihres "Orlando"

Kino (I): "Die Verschwiegene" von Christian Vincent: Tagebuch des Verführers

Ein Mann verliebt sich in ein Mädchen, verführt sie und verläßt sie schon in der ersten Nacht. Und damit die Welt über seine Verführungskünste staunen kann, schreibt er alles in ein Tagebuch: "Ich habe sie geliebt; doch von nun an kann sie meine Seele nicht mehr beschäftigen.

Tagebuch eines Scheiterns: Aus allen Wolken gefallen

Eine "richtige Verbindung zwischen den theoretischen Begriffen und dem Wirklichkeitsstoff herzustellen" – dies, so schrieb einst Siegfried Kracauer, sei die genuine Aufgabe des Intellektuellen.

Mimis Tagebuch

Viveca Sundvalls siebenjährige Mimi erlebt nichts, was nicht auch Susi aus der ersten Klasse in Hamburg erleben könnte. Und trotzdem ist etwas besonderes an allem, was Mimi widerfährt.

Was nach dem 1. August 1944 geschah

Anne Frank ist zur Symbolgestalt des jüdischen Schicksals geworden, ihr "Tagebuch" hat weltweit eine Auflage von über fünfzehn Millionen Exemplaren erreicht.

Widerstand ohne Wenn und Aber

V erzweifelt suchten die Freunde nach dem Tagebuch des Kapitäns; unter keinen Umständen durfte es seinen Häschern in die Hände fallen.

Tagebuch einer Border-Collie-Familie: Hunde-Clan

Das Rezept ist so simpel wie einleuchtend: Man nehme einfache, jedem verständliche Wörter, verbinde sie zu einleuchtenden, informierenden Sätzen, die aneinandergereiht über das Thema berichten.

Taschenbuch: Denken ohne Schuhe

Während seiner Mobilisierung im Elsaß schrieb Jean Paul Sartre Tagebuch: vom September 1939 bis zum Juni 1940. Einige der Hefte sind verschollen, die erhalten gebliebenen sind in der sechsbändigen Kassette „Autobiographische Schriften, Briefe, Tagebücher“ (im Rahmen der großen Ausgabe der Gesammelten Werke) abgedruckt (rororo, deutsche Erstausgabe 1914; 78,– DM): Die Carnets enthalten selbstanalytische Passagen, Porträtskizzen von Kameraden, vor allem aber Vorarbeiten zu „Sein und das Nichts“ und „Die Wörter“.

Lappland Tagebuch 1941: Mordrausch und Unberührtheit

Die Natur gehe – so Friedrich Hölderlin im „Grund zum Empedokles“ – in ihren Wirkungen auf den reflektierenden Menschen „in das Extrem des Aorgischen, des Unbegreiflichen über“; sie erweist sich als ein unfaßlich Fremdes für den Menschen, weil allem Menschlichen gegenüber völlig Gleichgültiges.

Pro Contra

3. Idiotische Fragen von Behörden, vor allem denen der Strafverfolgung (Wo waren Sie am 23. März dieses Jahres?), kann überhaupt nur beantworten, wer in irgendeiner Form Tagebuch führt.

Tagebuch der Flipperkastenqueen: Feelings für Franz

Und der Autor, im erzählenden Umgang mit Szene-Aktualitäten geübt (zum Beispiel in „Hard-Rock“), hat sich nicht verleiten lassen, den Skandal effektvoll zu kolportieren oder räsonierend auszuwalzen zu Leitartikelbreite, er hält vielmehr die Fakten sorgfältig im Hintergrund und macht uns um so neugieriger.

„Alles Lug und Trug“

Helmuth Groscurth: „Tagebücher eines Abwehroffiziers 1938–1940“; mit weiteren Dokumenten zur Militäropposition gegen Hitler, hrsg.

Statt eines Nekrologs

Timm, knapp acht, sagen wir lieber sieben Jahre alt, verbringt die Sommerferien auf der Insel Sylt, und unter dem Datum des 26.

Meine Tagebücher

Ich hatte als Jüngling ein Vormerkbuch oder Tagebuch geführt, bis ich bemerkte, daß meine Mutter es heimlich las – der ungehörigen Dinge wegen; diese zu kennen, habe eine Mutter das Recht, so sagte sie mit ihrem reizenden, verlegenen Lachen, als ich sie zur Rede stellte.

Begehrtes Tagebuch

Wurde die Wahrheit über den Juli 1914 verschleiert? Eine Entgegnung von Karl Dietrich Erdmann

Neue Schallplatten

Nur wenige dürften den Liederkreis „Tagebuch eines Verschollenen“ des tschechischen Komponisten Leos Janácek schon einmal gehört haben.

Tagebuch der Zeit: Deutschland unentbehrlich

Die elfte Tagung des Ministerrates der Nato konnte bereits nach zweieinhalbtägiger Dauer beendet werden. Man hat sich auf ein Programm geeinigt, in welchem mehr Wert auf die Qualität als auf die Quantität der Streitkräfte gelegt wird.