: Terrorismus

Hastiger Bundestag?: Die Kölner Lektion

Der SPD-Abgeordnete Alfred Emmerlich hat in der Debatte über das Kontaktsperre-Gesetz den Entwurf der Koalition gegen Abänderungswünsche der FDP verteidigt.

Worte der Woche

„Es werden in diesem Land zu viele Reden dieser Art gehalten. Wenn weniger geredet-und statt dessen mehr gearbeitet würde, wären wir schon ein Stück weitergekommen.

Wie werden wir mit der Herausforderung des Terrorismus fertig? Im zweiten Teil unserer Serie analysiert Karl Otto Hondrich die Angriffsflächen dieser Gesellschaft: Terrorismus als Aufklärung?

Die Sekretärin, weder politisch engagiert noch vom Typ Ibiza-Mädchen, die auf dem Flugplatz der Ferieninsel auf den Rückflug nach Deutschland wartete und – fünf Tage nach dem Geschehen – erfuhr, daß in Köln der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie entführt und vier Menschen erschossen worden waren, brach in ein Lachen aus.

Eselei als Politik

Im Kampf gegen den Terrorismus haben wieder einmal die Muskeln vor den Köpfen Konjunktur. Manche Anti-Terror-Rezepte muten einen an, als seien sie nach dem Muster gefertigt, nach dem in Bayern der sagenhafte Wolpertinger gefangen wird: Man nehme einen Sack, einen dicken Prügel und eine brennende Kerze, stelle sich in den finsteren Wald und warte, bis das Tier kommt.

„K-Gruppen“: Flirt mit dem Terrorismus?

Wie die Zeugen Jehovas gehören sie zum lebenden Inventar der Großstadtbahnhöre, trotzen Wind und Wetter, um auf den Straßen oder vor Werkstoren ihre Pamphlete an den Mann zu bringen.

Stabilisierung nach rückwärts?

Der Begriff entstammt der Sozialphilosophie Arnold Gehlens; „Stabilisierung nach rückwärts“ wird in ihr als kategorischer Imperativ des Menschen und der Gesellschaft gedeutet.

Zeitmosaik

Der sowohl vom Wort her als auch unter juristischen Kategorien unpräzise Begriff des Sympathisanten ... trägt mehr dazu bei, die „Terrorszene“ auszuweiten als einzugrenzen .

Wie uns das Ausland sieht

Lieblingsthema der linken und linksliberalen, aber auch der konservativen Auslandspresse sind: die „politische Hexenjagd“ in der Bundesrepublik, „polizeistaatliche Methoden“ bei der Bekämpfung des Terrorismus, bis hin zum Vorwurf der „Isolationsfolter“; Intoleranz und Gesinnungsschnüffelei als Folgen des Radikalenerlasses; die Hitlernostalgie und die schlummernden Gefahren von rechts.

Die Affäre Peymann:: Hexenjagd, schwäbisch

Die Fahndung nach den Entführern von Hanns-Martin Schleyer war bisher ohne Ergebnis. Um so mehr Erfolg hatte eine andere Verfolgungsjagd: die Suche nach den geistigen Helfern des Terrors, den sogenannten Sympathisanten.

BONNER BÜHNE:: ,,Was soll das denn?“

Nie zuvor ist der Bundestag mit sich selbst so sehr im Widerspruch gewesen wie in der letzten Woche, als er zur Regierungserklärung Helmut Schmidts über die Entführung Hanns-Martin Schleyers zusammenkam.

Was wir davon halten

Ich habe in den letzten vier Wochen mehr als sonst die Leitartikel der ausländischen Presse verfolgt, soweit sie sich mit Deutschland beschäftigt haben.

Das Geschäft der Feinde besorgen?

Mittlerweile haben sich fast alle zu Wort gemeldet: Dichter und Denker, Politiker und Publizisten, auf Befragen durch Emnid sogar die Stimme des Volkes.

Räson und Nerven

Wer hätte das gedacht: Die Bundesregierung verhängt eine totale Nachrichtensperre über den Entführungsfall Hanns-Martin Schleyer, und nirgendwo regt sich Kritik.

Kritik am Terror muß klarer werden

Im stern wurde vor Monaten ein erst erwünschter Beitrag von mir über die sozialistische Kritik von Desperado-Aktionen nicht veröffentlicht In ihm heißt es: „Als in Spanien der Franco-Minister Carrero terroristisch in die Hölle gejagt wurde, da atmete ein großer Teil eines ganzen Volkes auf, half der Anschlag das Ende der Despotie voranzutreiben.

Der lange Irrweg der Tupamaros

Wörter trennen uns, Taten einigen uns" – dies war in den frühen Jahren das Motto der ersten und einzigen Stadtguerilla, die einen "Erfolg" an ihre Fahnen heften konnte.

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