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Theresa May: Die britische Premierministerin

  • 200 Abgeordnete der Konservativen Partei im britischen Parlament haben beim Misstrauensvotum für Theresa May gestimmt, 117 gegen sie. Nachdem May die Abstimmung über ein Brexit-Austrittsabkommen verschoben hatte, wurde das Misstrauensvotum eingeleitet.
  • Das von der britischen Regierung und der EU ausgehandelte Austrittsabkommen stieß in Großbritannien auf scharfe Kritik. Auch in Mays eigener Partei fand der Entwurfstext keinen großen Rückhalt.
  • May muss Großbritannien aus der EU führen. Am 23. Juni 2016 stimmte die britische Bevölkerung dafür, die Union zu verlassen. Offizielles Austrittsdatum ist der 29. März 2019.
  • Bei der britischen Parlamentswahl am 8. Juni 2017 hat Theresa May mit ihrer konservativen Partei die absolute Mehrheit verfehlt. Knapp drei Wochen später einigte sie sich mit der nordirischen DUP auf ein Regierungsabkommen.
  • Seit Juli 2016 ist May Parteivorsitzende der Conservative Party und britische Premierministerin. Sie übernahm die Ämter von David Cameron, der nach dem Brexit-Votum seinen Rücktritt angekündigt hatte. May will bei der nächsten Parlamentswahl 2022 nicht mehr antreten.
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Brexit: Abgeblitzt

Eine DIN-A4-Seite muss reichen: Die EU schreibt Theresa May auf deren Wunsch noch einmal auf, dass niemand den Backstop will. Mehr erreicht die Premierministerin nicht.

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Theresa May: Was hat sie gewonnen?

Die britische Premierministerin konnte ihren Brexit-Deal lange als einzige Alternative präsentieren. Zwei Dinge zerstörten diese Strategie. Nun wird die Zeit knapp.

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Großbritannien: Mays Machos

Was haben sich die 117 Rebellen gegen die britische Premierministerin eigentlich gedacht? Dass ein Mann das alles besser könnte?

Nachrichtenpodcast: Der Exit vom Brexit?

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Theresa May hat die Abstimmung über den Brexit-Deal verschoben. Was bedeutet das für den EU-Austritt? Außerdem: die verbindliche Unverbindlichkeit des UN-Migrationspakts