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Theresa May: Die britische Premierministerin

  • Premierministerin Theresa May verliert in der Brexit-Debatte das Vertrauen ihres Kabinetts. Im Juli trat Brexit-Minister David Davis zurück, auf seine Position rückte Dominic Raab. Einen Tag später gab Boris Johnson das Amt als britischer Außenminister auf, sein Nachfolger wurde Jeremy Hunt. Davis und Johnson galten als Kritiker Mays und standen für einen harten Brexit.
  • Bei der britischen Parlamentswahl am 8. Juni 2017 hat Theresa May mit ihrer konservativen Partei die absolute Mehrheit verfehlt. Knapp drei Wochen später einigte sie sich mit der nordirischen DUP auf ein Regierungsabkommen.
  • Die vorgezogenen Neuwahlen sollten ihre Position eigentlich stärken, doch seitdem schwindet ihr Rückhalt bei den Konservativen.
  • Besonders bei den Brexit-Verhandlungen werden Fortschritte nur mit großen Kompromissen und sehr knapper Mehrheit erreicht.
  • Die Verhandlungen um den EU-Austritt Großbritanniens haben am 19. Juni begonnen. Sie müssen bis März 2019 abgeschlossen werden.
  • Seit Juli 2016 ist May Parteivorsitzende der Conservative Party und britische Premierministerin. Sie übernahm die Ämter von David Cameron, der nach dem Brexit-Votum seinen Rücktritt angekündigt hatte.

Brexit: Sie kann auch anders

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Theresa May hat unterschätzt, wie hart die EU verhandeln würde. Jetzt geht sie in die offene Konfrontation und versucht, als "Eiserne Lady" den Parteitag zu überstehen.

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Brexit: Nicht zu stoppen?

Alle fürchten die Folgen eines ungeregelten Austritts Großbritanniens aus der EU. Dabei gibt es eine Chance, das Brexit-Votum rückgängig zu machen.

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Theresa May: Make Britain Great Again!

Gegensätze ziehen sich an: Die britische Regierungschefin Theresa May hat beim Treffen mit dem neuen US-Präsidenten Trump erreicht, was sie wollte. Vorerst jedenfalls.

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Brexit: Angst als Waffe

Die britische Regierung will in mehreren Papieren darlegen, welche Konsequenzen ein Brexit ohne Abkommen hätte. Für Theresa May ist es vielleicht die letzte Chance.