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Theresa May: Britische Premierministerin

  • Der von Theresa May ausgehandelte Austrittsvertrag mit der EU wurde vom britischen Unterhaus trotz der Zugeständnisse der EU erneut abgelehnt. 242 Abgeordnete stimmten dagegen, 149 dafür.
  • Die Premierministerin kündigte nach dem Votum wie erwartet an, dass nun am Mittwoch über einen Austritt ohne Vertrag abgestimmt werden soll. Scheitert auf diese Abstimmung, soll am Donnerstag, 14. März, über eine Fristverlängerung befunden werden.
  • May muss Großbritannien aus der EU führen. Am 23. Juni 2016 stimmte eine Mehrheit der Briten dafür, die Union zu verlassen. Offizielles Austrittsdatum für den Brexit ist der 29. März 2019.
  • Seit Juli 2016 ist May Parteivorsitzende der Conservative Party und britische Premierministerin. Sie übernahm die Ämter von David Cameron, der nach dem Brexit-Votum zurückgetreten war. May will bei der nächsten Parlamentswahl 2022 nicht mehr antreten.

Brexit: Churchill erwacht

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Die Geschichte wiederholt sich nie – aber die Muster schon: Für wen Theresa Mays Deal am Ende ein Erfolg werden könnte.

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Brexit: Der neue Ernstfall

Wer jetzt noch von politikverdrossener Langeweile geplagt ist, dem ist nicht zu helfen. Das Brexit-Chaos macht deutlich, was wir an der lautlos funktionierenden EU haben.

Brexit: Inflation des Misstrauens

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Der Brexit und die Debatte darum haben die Stimmung in Großbritannien verändert. Das gegenseitige Vertrauen schwindet, die Verdrossenheit über die Politiker wächst.