: Thomas Ostermeier

"Im Herzen der Gewalt": Bei lebendigem Leibe

Der vergewaltigte Körper soll alles sagen: Thomas Ostermeier macht aus Édouard Louis' Roman "Im Herzen der Gewalt" an der Berliner Schaubühne ein politisches Drama.

© Brigitte Lacombe

Thomas Ostermeier: Die bürgerliche Mitte sitzt rechts

Beim türkischen Rührei plaudert der Theatermann Thomas Ostermeier aus dem Innenleben des Kulturbetriebs: über Yoga, AfD-Anhänger in Bühnenkreisen und Künstler unter 35.

© David Baltzer

Volksbühne: Ein Haus lockert seine Muskeln

Was will die Berliner Volksbühne? Beim ersten Premierenabend unter dem umstrittenen Chris Dercon gab es Tino Sehgal und Samuel Beckett. Und überraschende Einsichten

Nina Hoss: "Man kann sich nicht wegducken"

"Homeland"-Schauspielerin Nina Hoss spricht über Kunst in den Zeiten von Trump – und über die Uraufführung des Theaterstücks "Rückkehr nach Reims".

Präsidentenwahl: Bonne chance, Frankreich!

Am Sonntag wird gewählt. Was ist den Franzosen jetzt zu raten? 19 deutsche Intellektuelle und Schriftsteller schildern, was ihnen Sorgen bereitet.

Theater: Ein Riss geht durchs Land

Auf vielen Bühnen wird die Flüchtlingskrise verhandelt. Die Terrorgefahr verschärft nun die Lage: Angst und Wut bestimmen den Diskurs. Wie reagieren die Theater?

Chris Dercon: Warum der Zorn?

Um diesen Mann ist ein Streit entbrannt, wie ihn Berlin lange nicht erlebt hat. Chris Dercon wird Intendant der Berliner Volksbühne – gegen den Widerstand vieler.

© ZEIT ONLINE

Schaubühne: Was für ein Theater!

Paris ist begeistert vom Gastspiel der Berliner Schaubühne und ihren Stars wie Nina Hoss. Regisseur Thomas Ostermeier wird als "génie" gefeiert. Wie machen die das nur?

Richard III: Wie ich König wurde

Ich ermorde Sie jetzt zu Ihrer eigenen Sicherheit: Lars Eidinger spielt Shakespeares Unhold Richard III. in Thomas Ostermeiers Inszenierung an der Berliner Schaubühne.

© Arno Declair

"Richard III.": Die große Eidinger-Show

Als Richard III. an der Berliner Schaubühne leuchtet Lars Eidinger sogar im Dunkeln. Im nachgebauten Globe Theatre entfaltet er die Verführungskraft des Bösen.

Theater in Russland: Zum Kriechen geboren

Der Berliner Regisseur Thomas Ostermeier inszeniert "Fräulein Julie" in Moskau. Das Stück spiegelt die Verhältnisse vor Ort und gewinnt derzeit unerwartete Brisanz.

E S S A Y : Moralische Geiselhaft

Es war in diesen Wochen viel von "Zivilcourage" und ihrem Gegenteil die Rede, von der "Feigheit vor dem Freund" (USA). Wer ein wahrer Freund der USA sei, müsse ihnen freimütig sagen, dass sie auf dem falschen Wege seien. An solchen freimütigen deutschen Freunden der USA hat es wahrlich nicht gefehlt. Aber gehörte Mut zu diesen Stellungnahmen? Mit der Zivilcourage ist es so eine Sache.Der Konsens der deutschen Kriegsgegner ist bequem und selbstgerecht

B Ü H N E : Lobet den Schmerz

Zwei Wege zum Abgrund: Frank Castorf zeigt "Berlin Alexanderplatz" in Zürich, Thomas Ostermeier spielt "Dantons Tod" in Berlin