: Thomas Pynchon

© Stefan Winkler nach einer Idee von Hans Husel

Free-Jazz-Festival Saarbrücken: Krass in der Provinz

Für viele Musikfreunde das schlimmste Genre überhaupt: dieses Gequietsche! Das Free-Jazz-Festival in Saarbrücken lehnt sich fünf Tage lang gegen den Mainstream auf.

Thomas Pynchon: Venus, die fette Blonde

Geniale Paranoia: Das Lebensthema von Thomas Pynchon ist zwar uramerkanisch, aber längst global geworden. Zum 80. Geburtstag des Schriftstellers

Künstlerleben: Im Zweifel fürs Geheimnis

Elena Ferrante, Thomas Pynchon, Martin Margiela: Warum es für die Kunstproduktion wichtig ist, sich von der Öffentlichkeit fernzuhalten.

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Pop-Neuerscheinungen: Keine Lieder über Liebe

Die Winterflaute ist vorüber, jetzt erscheinen die spannenden Alben: Neue Tonträger von Bloc Party, Sia, Get Well Soon, Turbostaat und SSIO in unserer Musikkolumne.

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Stephen King: Wenn der Leser zum Mörder wird

Stephen Kings neuer Thriller "Finderlohn" wird sich weltweit bestens verkaufen. Und er vermittelt dabei eine zeitgemäße, durchaus kluge Lektion.

Jonathan Franzen: Der analoge Triumph

Welche Literatur hat unser junges Jahrhundert geprägt? Der 15-teilige ZEIT-Kanon versammelt die wichtigsten Romane. Teil 1: "Die Korrekturen" von Jonathan Franzen

Joaquin Phoenix: "Ich bin bester Stimmung"

Joaquin Phoenix hat die Oscars als "Bullshit" bezeichnet und spielt oft irrlichternde Charaktere. Manchmal würde er am liebsten etwas ganz anderes machen.

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Die Simpsons: Sisyphos in Springfield

Vor 25 Jahren lief die erste Folge der "Simpsons". Die Serie ist vor allem deshalb so erfolgreich, weil sie sich an der Tragödie des Menschen im Spätkapitalismus weidet.

R O M A N : Gepantschter Pynchon

Steffen Kopetzky investiert all seine erzählerische Energie ins Textmanagement und produziert aus dröger Verlautbarungsprosa einen hohlen Roman

R O M A N : Willkommen in der Zukunft

E. L. Doctorow besichtigt die Ruine Mensch im Zustand der Gottverlassenheit: "City of God": Der Roman beginnt mit der Urknalltheorie und endet mit einer klassisch negativen Utopie: die Metropole verseucht, der Mensch zum Kriminellen verkommen, die Enklaven der Wohlhabenden verbarrikadiert. Letzte Zukunftshoffnung liegt im Totalitarismus.

Literatur: Es lebe der Roman!

In diesem Bücherherbst wurde der Roman für tot erklärt. Die Zeit der Fiktion sei vorbei. Aber was wäre der Mensch, könnte er sich nicht neu erfinden? Von Andreas Schäfer

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Roman "Die Tigerfrau": Ein Buch wie eine Raubkatze

Die große amerikanische Balkan-Saga: Téa Obreht erlöst den westlichen Literaturbetrieb mit ihrem kraftvollen Roman aus seiner großen Flaute. Von Daniel Schreiber

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Helden des Verschwindens: Hin und weg

Manche ertragen den Ruhm nicht, andere finden ihn nur lästig: Modemacherin Jil Sander, Autor Patrick Süskind und Gitarrist Richey Edwards sind Helden des Verschwindens.

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Ausstellung: Als die Kunst ins Leben trat

Warum die Postmoderne mausetot ist – und nie lebendiger war als heute: Ein Ausstellung in London widmet sich dem Stil und der Subversion zweier Jahrzehnte.

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Roman von Thomas Pynchon: Flower-Power und Totschlag

Thomas Pynchons neuer Roman spiegelt ein psychedelisches Amerika der sechziger Jahre. Ein Meisterwerk voller nebliger Selbsttäuschungen und doch klarer als jedes Epos.

Internet & Literatur: "Der Roman ist nicht tot"

Schriftsteller wie Don DeLillo und Jonathan Franzen fürchten den Tod des Romans in der digitalen Welt. Stimmt das? Ein Gespräch mit der Wissenschaftlerin K. Fitzpatrick

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Philip Roth: Die Zeit der neuen Ernsthaftigkeit

Der amerikanische Schriftsteller Philip Roth im Gespräch mit Michael Naumann über das Alter, den Antiamerikanismus und das Leben in den Büchern

Klassiker der Moderne (66): Kalte Ekstase

Als die Musikwelt 1977 mit dem Punkrock schwanger ging, landeten die Dekadenzpopper von Steely Dan ihren größten Hit: Auf dem Album "Aja" verbinden sich Jazz, Funk und R'n'B zu einer perfekt produzierten Klangtextur