: Timothy McVeigh

© [M] Ioannis Pantzi/Shutterstock

Terrorismus: Einzeltäter sind nicht unsichtbar

Orlando, Paris, Leeds: Es gibt kein klares Profil des allein handelnden Attentäters. Aber es gibt Muster, an denen "lone wolfs" erkannt werden können.

A M E R I K A : "Sowjetische Scheußlichkeit"

Bush will Terroristen vor ein Militärtribunal stellen. Nach einem konsequenten System ist George Bush für Osama bin Laden und seine Spießgesellen alles in einem: Jäger, Ermittler, Staatsanwalt, Richter und Gefängniswärter - oder Henker. Das erzürnt selbst Konservative

T O D E S S T R A F E : Theater des Grauens

Das Spektakel um die Hinrichtung von Timothy McVeigh in Indiana empört viele. Der Historiker Richard J. Evans zeigt: Die Todesstrafe hat eine lange, fürchterliche Geschichte. Dabei erweist er sich als ein versierter Geschichtsschreiber, der bei aller Gelehrsamkeit sein Publikum nie aus dem Auge verliert

T O D E S S T R A F E : Hinrichtung live

Tim Mc Veigh soll am 16. Mai hingerichtet werden. Auf Begnadigung hat er verzichtet, Reue seigt er nicht. Doch gerade dieser Fall zeigt, wie sinnlos die Todesstrafe ist: Die Exekution des Oklahoma-Attentäters wird als Spektakel inszeniert. Unterdessen wächst in den USA die Kritik an der Todesstrafe

Online

Keine Webcam-Übertragung bei der Hinrichtung. Klage gegen Computerspieleherstelller wegen des Littleton-Massakers. Die Peace-, Love- und Linux-Happiness-Kampagne von IBM

Amokläufer: Prominent durch Mord

In allen Medien wurde der Amokläufer von Aurora behandelt wie ein Star. Auch seine Vorgänger sind berühmt. Ist spektakuläre Gewalt der kürzeste Weg zum Ruhm geworden?

© AFP/Getty Images

Attentate: Die Lehren aus Oslo

Auch Deutschland wird sich nach den Attentaten von Norwegen verändern. Wir müssen dem rechten Terror ins Auge blicken und den Wert der Freiheit verteidigen. Von C. Emcke

© Kevork Djansezian/Getty Images

USA nach dem Attentat: Ein Land in Scherben

Keine Zeit für Trauer und Stille: Warum nach dem Attentat von Tucson so viel über einen zweiten Bürgerkrieg diskutiert wird. Besichtigung eines Tatorts. Von M. Klingst

US-Vorwahlen: Hassobjekte gesucht

Ultra-konservative US-Moderatoren vergleichen Liberale mit Hitler und Mussolini. In Zeiten des Wahlkampfs ist das nichts ungewöhnliches

Autobomben: Schutz gibt es keinen

Die Autobombe ist die billigste, effektivste und gefährlichste Waffe des Terrors. Auch die drei im Sauerland Verhafteten planten Anschläge mit solchen Bomben.

Psyche: Das betrogene Ich

Das Gedächtnis lügt. Aus Erzählungen, Familienfotos und Fernsehbildern schustert sich das Gehirn die Erinnerung zusammen. Neurobiologen und Psychologen erkunden jetzt gemeinsam, was dabei im Kopf passiert. Das Ich, so scheint es, muss sich selbst täuschen, um die Gegenwart zu bewältigen.

Böse Seelenruh'!

Solange es die Todestrafe gibt, können jedenfalls die angeblich so guten Seelen keine Ruhe geben

Theater des Grauens

Das Spektakel um die Hinrichtung von Timothy McVeigh in Indiana empört viele. Der Historiker Richard J. Evans zeigt: Die Todesstrafe hat eine lange, fürchterliche Geschichte

Hinrichtung live

Die Exekution des Oklahoma-Attentäters wird als Spektakel inszeniert. Unterdessen wächst in den USA die Kritik an der Todesstrafe

Online

Bomben gegen die Technik

Theodore Kaczynski, dem vermeintlichen "Unabomber", droht die Todesstrafe

Wunsch nach Rache

Der Oklahoma-Prozeß und der Jubel nach dem Urteil