: U-Boot

Wirrwarr im Westen

Den Amerikanern wird in letzter Zeit oft vorgeworfen, daß sie auf die Wünsche ihrer Verbündeten keine Rücksicht nähmen, daß sie ihren Partnern rücksichtslos Gewalt antäten.

Reisespiegel

Reisende, die die Schweizer Landausstellung im nächsten Jahr in Lausanne besuchen, werden mit einer ungewöhnlichen touristischen Attraktion rechnen können.

Mit den Augen des Polypen...

Es ist eine große Versuchung – und ihr scheinen die Autoren von Sachbüchern für Jugendliche besonders leicht zu erliegen – die Errungenschaften der Technik so darzustellen, als habe sich der Mensch stets bemüht, in seinen Maschinen die Funktionsprinzipien der belebten Natur nachzubilden.

Zeitspiegel

"Eines habe ich in den vier Jahren in Amerika gelernt: wenn einmal ein bestimmtes Bild von jemand gezeichnet ist, hängt ihm das an.

ZEIT-Berichte aus der Forschung

Die USA machen energische Anstrengungen, ihren U-Boot-Warnungsdienst auszubauen. Die erste Unterwasser-Warnanlage soll jetzt 1000 Kilometer östlich von Florida im Atlantik versenkt werden.

Deutsche Studenten heute

Gepreßt in die drangvoll fürchterliche Enge der Hörsäle und Institute, können unsere Studenten an den Universitäten heute kaum mehr vernünftig arbeiten.

Doch keine Raketenlücke?

Die Vereinigten Staaten verfügen über .176 feuerbereite Lang- und Mittelstreckenraketen, die Atomsprengköpfe in die Sowjetunion befördern können.

Radar – eine Rechnung ohne den Menschen?

Auf den Flugplätzen der Bundesrepublik rotieren die Radarantennen, pausenlos. Jedes Flugzeug wird schon in weiter Entfernung vom Radarauge erfaßt und sicher zum Landehafen geleitet.

Bremen: "Triton" hielt dicht

Als das amerikanische Atom-U-Boot "Triton" am Sonntag von Bremerhaven aus wieder Kurs auf die offene See nahm, atmeten die Behörden erleichtert auf: einer der beschwerlichsten Flottenbesuche in der an maritimen Ereignissen nicht armen Unterweserstadt war vorbei.

Die Raketenlücke ist geschlossen

Schon Anfang des nächsten Jahres werden amerikanische Raketen etwa 90 Prozent aller militärischen Ziele in der Sowjetunion erreichen können.

ZEITSPIEGEL

"Als Vater von vier Töchtern habe ich keinen Fernsehapparat. Nicht etwa aus moralischen Erwägungen, zu denen überhaupt kein Anlaß besteht, sondern lediglich aus letzten patriarchalischen Restvorstellungen eines Vaters, der sich um die Wahrung der Einheit seiner Familie bemüht.

Raketenbasen unter Wasser

Im Waffenarsenal des Atomkrieges wird bald eine neue Waffe ihren festen Platz haben: Das Raketen-U-Boot. Das erste amerikanische Schiff dieses Typs, die George Washington, ist jetzt vom Stapel gelaufen.

Atom-Raketen für Rom

Das zu Ostern in Rom abgeschlossene italienisch-amerikanische Abkommen über den Bau von Abschußrampen für Jupiter-Raketen auf italienischem Boden hat Italiens politisches Gewicht innerhalb der NATO erheblich verstärkt.

ZEITSPIEGEL

Die Regierung von Ceylon hat beschlossen, die erste Zeile der ceylonesischen Nationalhymne ("Bete die Mutter Ceylon an") zu ändern.

Nichts Beson

Der Matrose von der USS Nautilus sagte, als er gefragt wurde, wie denn das Atom-Unterseeboot im Vergleich zu einem normalen U-Boot sei: "Mann, es ist gerade so, als ob einer, der ewig arm war, plötzlich steinreich geworden ist.

ZEITSPIEGEL

In der Aufspürung von Fernlenkraketen hat England größere Fortschritte gemacht als jedes andere Land. Wie der britische Versorgungsminister Aubrey Jones bekanntgab, wurde jetzt ein Gerät entwickelt, das den Abschuß solcher Raketen im Umkreis von 1600 Kilometer genau feststellen kann.

Loblied des Soldatentums

Nach Alfred Weidenmanns "Stern von Afrika" ist Frank Wisbars "Haie und kleine Fische" ein weiterer deutscher Film, der im letzten Weltkrieg spielt.

ZEITSPIEGEL

In Karlskrona wird von den schwedischen Behörden ein "fahrbereites, voll ausgestattetes U-Boot" zum Kauf angeboten, weil es den Erfordernissen des modernen Seekrieges nicht mehr entspreche.

Politiker und Erzieher

Am 5. Juni feiert ein Mann seinen 70. Geburtstag, der vielleicht als einziger der heute lebenden deutschen Pädagogen aus Leidenschaft Politiker war, ehe er Lehrer wurde.

Offizier und Minister

Über die geistig-seelische Verfassung unserer neueingestellten deutschen Soldaten urteilte kürzlich ein kluger Beobachter, der gegenwärtig auf weitgedehnten Reisen Truppenteile aller Waffengattungen der westlichen Verteidigungsmächte studiert, im Gespräch folgendermaßen: Die Zwanzig- bis Dreißigjährigen sind aufgeschlossen, willig und doch in ihrer Mehrzahl gezeichnet durch Unsicherheit.

Heydrichs schwarzer Krieg

Englische Kommandos stiegen hinter der Front von einem U-Boot ans Land und versuchten Rommel zu ermorden. Wäre der Anschlag gelungen, so wäre Rommel im Sinne des § 5a des Bundesversorgungsgesetzes durch "unmittelbare Kriegseinwirkung" ums Leben gekommen.