© Alexander Ermochenko/Reuters

Ukraine-Konflikt: Vom Maidan zum Krieg

  • Vor der Halbinsel Krim kam es Ende November zu einer Auseinandersetzung zwischen Kräften der russischen und ukrainischen Marine. Russische Streitkräfte beschossen drei ukrainische Schiffe, mehrere Soldaten wurden verletzt. Die ukrainischen Streitkräfte wurden in Kampfbereitschaft versetzt. Seit dem 28. November gilt in der Ukraine 30-tägiges Kriegsrecht.
  • Die politische und wirtschaftliche Situation der Ukraine ist vor allem im Osten instabil. Russland annektierte nach der Euromaidan-Revolution im März 2014 die ukrainische Halbinsel Krim mithilfe eines völkerrechtswidrigen Referendums.
  • In der Folge brach in der Ostukraine ein Krieg aus, der bis heute anhält: Prorussische Milizen riefen in Luhansk und Donezk Volksrepubliken aus. Die ukrainische Armee kämpft gegen Separatisten, die von Russland unterstützt werden.
  • Die internationalen Bemühungen, den Konflikt beizulegen, führten zu zwei Friedensvereinbarungen in Minsk. Trotzdem dauern die Kämpfe im Osten der Ukraine an.
  • Seit 2014 ist Petro Poroschenko Präsident der Ukraine.
© Vladimir Smirnov/TASS/Host Photo Agency/Reuters

Wladimir Putin: Autokrat ohne Alternative

Wladimir Putin erscheint als alleiniger Garant der Stabilität. Die Erzählung: Ohne diesen Präsidenten wäre Russland schlimm dran. Konkurrenz gibt es nicht mehr.

© Michael Heck

Ukraine: Unter den Augen der Toten

Vor fünf Jahren begann in Kiew eine Revolution, die Freiheit brachte, aber den Frieden kostete. Wer heute an den Ort des Aufstands zurückkehrt, sieht eine andere Ukraine.

Ukraine: Kampf ums Asowsche Meer

© Beata Zawrzel/NurPhoto via Getty Images

Nach der Annexion der Krim setzt Russland die Ukraine nun auch auf dem Meer unter Druck. Moskau will gezielt Wirtschaft und Militär des Landes schwächen.