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Ukraine-Konflikt: Vom Maidan zum Krieg

  • Die politische und wirtschaftliche Situation der Ukraine ist vor allem im Osten des Landes instabil. Besonders die Beziehungen zu Russland sind seit der Krim-Krise angespannt.
  • Ende Mai behauptete der ukrainische Geheimdienst SBU, Russland hätte einen Anschlag auf den regierungskritischen Journalisten Arkadi Babtschenko geplant. Daraufhin inszenierte der Geheimdienst dessen Tod, um so einen tatsächlich geplanten Anschlag zu vereiteln und die Hintermänner des Anschlags zu identifizieren.
  • Mit einem proeuropäischen Volksaufstand haben die Ukrainer im Februar 2014 Präsident Viktor Janukowitsch von der Macht vertrieben. Sein Amt übernahm der Oligarch Petro Poroschenko.
  • Im März 2014 annektierte Russland die ukrainische Halbinsel Krim mithilfe eines völkerrechtswidrigen Referendums. Damit ist die Beteiligung Russlands am Ukraine-Konflikt offensichtlich geworden.
  • Anschließend kam es im Osten der Ukraine zum Krieg, der bis heute anhält: Prorussische Separatistenmilizen riefen in Luhansk und Donezk Volksrepubliken aus. Die ukrainische Armee kämpfte gegen Separatisten, die von Russland unterstützt wurden.
  • Die internationalen Bemühungen, den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland beizulegen, führten zu zwei Friedensvereinbarungen in Minsk. Trotzdem wird im Osten der Ukraine weiter gekämpft.
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Wladimir Putin: Autokrat ohne Alternative

Wladimir Putin erscheint als alleiniger Garant der Stabilität. Die Erzählung: Ohne diesen Präsidenten wäre Russland schlimm dran. Konkurrenz gibt es nicht mehr.

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"Donbass": Geschminkte Fratzen

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