: Ulrich Steger

Umwelt ist uncool

Den Grünen laufen die Wähler davon - ihre Botschaft ist nicht mehr gefragt

Führung aus einem Guß

Mit einer Unternehmensuniversität will Daimler-Benz seine Topmanager auf eine einheitliche Strategie einschwören

Automobilindustrie: "Wir sind weiter als die Japaner"

Steger: Ja, die Autoindustrie ist da überhaupt ein sehr lohnendes Betätigungsfeld. Wenn Sie einen interessanten Lehrstuhl mit einem florierenden Forschungsinstitut haben, gibt es nur wenige Jobs in der Industrie, die zum Wechseln motivieren.

Ungewöhnliche Karriere

Das neue Ressort "Umwelt und Verkehr" im Vorstand von Volkswagen, das der Wirtschaftswissenschaftler und Ökologe Ulrich Steger seit September vergangenen Jahres übernahm, existiert in keinem anderen Unternehmen der Autoindustrie.

Manager und Märkte

Die haben keine Ahnung von politischen Entscheidungsprozessen", hält Horst Teltschik, bis vor einem Jahr Helmut Kohls außenpolitischer Berater und seither Geschäftsführer der Gütersloher Bertelsmann-Stiftung, den deutschen Topmanagern vor.

Zu Ehren von Reinhard Mohn, der am 29. Juni 70 Jahre alt wird, veranstaltete Anfang des Monats in Gütersloh das Haus Bertelsmann ein Symposium über eine neue Kultur der Selbständigkeit: Abschied von starren Ordnungen zu mehr Selbstbestimmung und Kreativität in Wirtschaft, Politik und Verwaltung: Nur der Wandel bringt Erfolg

Mark Wössner: Das Unternehmenskonzept Reinhard Mohns war beispielhaft für die deutsche Nachkriegsgesellschaft. Sein Kredo von der Eigenständigkeit des Individuums, von der Selbständigkeit der im Unternehmen handelnden Personen hat uns im Beruf, hat uns in unserem Unternehmen Erfolg gebracht.

Denkfehler in Bonn

Nach der vom Bundesrat erzwungenen "Denkpause" bei der Verpackungsverordnung sind zentrale Fragen der deutschen Abfallpolitik wieder offen.

Chemieindustrie: Ende der goldenen Zeiten

Nach sieben goldenen Jahren mit Umsatzrenditen bis zu zehn Prozent stagniert die deutsche – präziser: die deutschsprachige – Chemie.

Die Hanauer Plutoniumküche

Wer sein Automobil auf der A 66 von Frankfurt in Richtung Osten steuert und die Ausfahrt "Hanau Hafen" wählt, wird vergeblich nach Schiffen, Kränen oder Docks Ausschau halten.

Wolfgang Hoffmann:: Einstieg in den Ausstieg

Hessens Wirtschaftsminister Ulrich Steger hat zum zweiten Mal binnen weniger Wochen eine Entscheidung getroffen, die für die deutsche Kernenergie von großer Tragweite sein kann.

Umweltschutz: Galgenfrist für die Atomfabrik

Die Formulierungen, mit denen der hessische Wirtschaftsminister Ulrich Steger die Geschäftsführung der Hanauer Reaktor Brennelemente Union (RBU) des eklatanten Mißmanagements bezichtigte, lagen hart an der Grenze zur Verbalinjurie.

Maklercourtagen: Sozialneid?

Hessens Wirtschaftsminister Ulrich Steger, in dessen Zuständigkeitsbereich die Frankfurter Wertpapierbörse liegt, drängt auf eine Herabsetzung der Gebühr für die Tätigkeit der Kursmakler, schlicht auch Courtagen genannt.

Hessen lockt mit Dornröschen

Mit einer aufwendigen Werbekampagne und unter dem Motto „Märchenhaftes Hessen“ nutzt Deutschlands waldreichstes Bundesland die Geburtstage der Brüder Grimm, 1785 und 1786, zu einer umfassenden Präsentation seines touristischen Angebots.

Der unnötige Streit

Die Grünen forderten für die Atomfabriken in Hessen Auflagen, die überflüssig sind

Geheimclub CoCom

16 Kontrolleure des Westens wachen in Paris über den Osthandel. Amerika drängt sie, schon am Montag die ominösen CoCom-Verbote zu verschärfen. Ist das deutsche Rußland-Geschäft in Gefahr?

Die Förderung der deutschen Datenverarbeitung war ein kostspieliger Fehlschlag In Bonn wurde versucht, die Ergebnisse einer für das Ministerium unbequemen Untersuchung zu verfälschen: Ein geschöntes Gutachten

In den Tagen vor Weihnachten ist dem CDU-Abgeordneten Christian Lenzer, forschungspolitischer Sprecher seiner Fraktion, beim Bummel durch Spielzeugläden und Rundfunkgeschäfte noch einmal besonders klar geworden, welch phantastischen Fortschritt die moderne Unterhaltungselektronik gemacht hat Als Lenzer sich dann nach Produkten deutscher Hersteller umsah, wurde er enttäuscht.

Energie: Die Kohlen bleiben auf der Halde

Mit den Kohlehalden wächst offensichtlich auch die Phantasie derer, die vom Verkauf der Kohle leben. So verstieg sich Adolf Schmidt, der Vorsitzende der IG Bergbau und Energie, zu der kühnen Forderung, die öffentliche Hand solle gefälligst ihre Gebäude mit Kohle und Koks statt mit Öl und Gas beheizen.