: Ulrike Meinhof

Horst Mahler: "Sagen Sie mir, ..."

Heinrich Böll schrieb 1972 dem RAF-Mitbegründer Horst Mahler, um sein Verhältnis zur Gewaltfrage zu erklären. Erstmals wird dieser Brief hier veröffentlicht.

Journalismus: Wir Terrorhelfer

Bei jedem Anschlag lassen sich Journalisten aufs Neue von den Attentätern benutzen. Genau wie ihre Leser und Zuschauer. Warum nur?

© Thomas Lohnes/Getty Images

G20-Krawalle: Es ist doch nur ein Twingo

Schön (und auch ein bisschen langweilig), dass jetzt alle die Gewalt verurteilen. Aber das ist zu wenig. Die Linke hat ihre Formen der Kapitalismuskritik zu überdenken.

Umweltschutz: Coffee to go aus Pfandbechern

Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan sagt Wegwerf-Kaffeebechern den Kampf an. Weitere Themen des aktuellen Newsletters "Elbvertiefung": die US-Wahl, Stau und Harvestehude

Stefan Aust: "Vielleicht mögen mich Pferde lieber"

Er ist einer der erfolgreichsten und eigensinnigsten Chefredakteure der vergangenen Jahrzehnte. Mit 70 Jahren baut sich Stefan Aust nun seine eigene "Welt".

Udo Walz: Unter der Haube

Zu seinen Kundinnen zählten Marlene Dietrich, Ulrike Meinhof und Gwyneth Paltrow. Ein Frühstücksei mit Udo Walz, Deutschlands bekanntestem Friseur.

© Mehmet Kaman/Anadolu Agency/Getty Images

Neue Rechte: Der Riss zwischen uns

Zwei intellektuelle Freunde diskutierten einst alle Weltprobleme. Dann trennten sich ihre Wege, weil einer von ihnen zur Neuen Rechten ging. Ein Briefwechsel zum Abschied

© Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images

Gerhard Richter: "Können wir das kaputt machen?"

Nicht all seine Werke sind zum Verkaufen gedacht. Eher würde er sie zerstören. Gerhard Richter, der teuerste Künstler Europas, im Gespräch über den Kult um seine Person

Frank Witzel: Ikonen des Bösen

Frank Witzel hat den Deutschen Buchpreis 2015 gewonnen – für seinen monumentalen Versuch, den RAF-Terror aus der Ödnis der westdeutschen Provinz zu erklären.

© Wilhelm Reinke

Klaus Wagenbach: Unziemliches Gelächter

Er hielt die Grabrede auf Ulrike Meinhof, liebt Kafka und hält Kommunismus ohne 200 Käsesorten für eine Katastrophe. Dem grandiosen Verleger Klaus Wagenbach zum 85.

Otto Schily: "Mich duzt man eben nicht so einfach"

Otto Schily suchte sein Leben lang die Distanz. Zum Gespräch über Gudrun Ensslin, Beate Zschäpe und Joschka Fischer empfing er uns trotzdem in seinem Haus in der Toskana.

Rote Flora: Spionage auf eigene Faust?

Was hat die verdeckte Ermittlerin Iris P. in Hamburgs linker Szene ausgeforscht und in wessen Auftrag? Senat und Polizei präsentierten erste Ergebnisse.

Film: Gewalt und Zweifel

In seinem neuen Film "München" erzählt Steven Spielberg von der Jagd des Mossad nach palästinensischen Attentätern als Vergeltung für das Olympia-Attentat von 1972. Als Doku-Drama wenig überzeugend, beeindruckt der Film vor allem durch seine mutige politische Botschaft

P O R T R Ä T : Der doppelte Otto

Vor einem Vierteljahrhundert verteidigte der Anwalt Otto Schily Terroristen gegen den Staat. Heute verteidigt der Minister Otto Schily den Staat gegen Terroristen. Annäherung an einen Mann, der sich Fragen nach biografischen Brüchen verbittet

Brüder in Waffen

Als die RAF entstand: Erinnerungen an einen Wahn, den die Realität nährte