© Darko Vojinovic/AP/dpa

Ungarn: Proteste gegen die Regierung

  • Viktor Orbán hat die Parlamentswahl in Ungarn am 8. April 2018 gewonnen. Seine rechtsnationale Regierungspartei Fidesz kann auch in den kommenden Jahren allein regieren.
  • Damit tritt er die dritte Ministerpräsidentschaft in Folge an. Kritiker und Kritikerinnen werfen ihm den Abbau der Demokratie und die Missachtung der Medienfreiheit vor.
  • Es gibt Proteste gegen ein neues Arbeitsgesetz: Arbeitnehmer können zu 400 Überstunden verpflichtet werden.
  • Auf europäischer Ebene positioniert sich Orbán als Gegner der Migration, der EU-verbindliche Quoten für die Aufnahme von Asylbewerbern ablehnt.
  • Seit Juni 2018 stellt das ungarische Parlament Flüchtlingshelfer unter Strafe, da es die Sicherheit des Landes in Gefahr sieht.
© Yasin Bulbul / Pool Presidential Press Service/AP/dpa

Autoritarismus: Autoritär und väterlich

Erdoğan, Putin und Orbán verkörpern eine neue Form autoritärer Politik: Sie inszenieren sich als Freunde und nicht als strenge Väter, erklärt die Historikerin Holly Case.

© Uli Deck/dpa

Bundesverfassungsgericht: Etwa zu politisch?

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Stephan Harbarth soll neuer Präsident des Bundesverfassungsgerichts werden. Kritiker fürchten, die Gewaltenteilung werde untergraben.

© Jens Meyer/AP/dpa

Die Grünen: Bedingt radikal

Den Grünen geht es prächtig, mitten im Erfolg will man da keine Fehler machen. Beim Parteitag in Leipzig verstecken sie ihre Radikalität im Europaprogramm.

© Nacho Doce/Reuters

Populismus: Die Welt der Wut

Ungarn, Italien, USA, jetzt Brasilien: Weltweit triumphieren Populisten. Warum stimmen Bürger gegen die eigenen Interessen?