: Urbanität

© Katharina Henne
Blog Speersort 1

Wilde Küche: Gehacktes von der Knoblauchsrauke

Die Knoblauchsrauke wuchert überall in der Stadt. In Parks, auf Grünstreifen, in Industriebrachen. Was tun? Essen! Ihre lauchige Note passt perfekt ins Kartoffelgratin.

Urbanität: Die Nacht ist lang

Die Tage sind kurz, und das LEBEN ist dunkel – von der ersten bis zur letzten Seite. Hinein führt der Stadtforscher Mike Davis mit seinen Gedanken über die Geburt der Moderne aus der Tiefe der Nacht

Alles auf dem Land

Man hört gelegentlich das Vorurteil, die Entwicklung der Literatur sei vcn Urbanität abhängig, wenn nicht gar durch sie bedingt; das Leben auf dem Land ergebe keine literaturfähigen Sujets.

Kunstkalender

Amerikanisches Action Painting als Hintergrund zum niedersächsischen Staatsempfang für Heinemann, eine schöne Geste von Urbanität und Toleranz, auch wenn das Protokoll nichts derartiges geplant hatte; der Riesenraum der Orangerie dient gelegentlich als Ausweichquartier für den Kunstverein, man kann sich vorstellen, was Heinemanns Vorgänger zu solchen Bildern gesagt hätte.

Umberto Eco: Streichholzbriefe: Kauft nicht diesen Whisky!

Außerdem hängt der Musik ein gewisser Mangel an Urbanität an, daß sie, vornehmlich nach Beschaffenheit ihrer Instrumente, ihren Einfluß weiter, als man ihn verlangt (auf die Nachbarschaft), ausbreitet, und so sich gleichsam aufdringt, mithin der Freiheit andrer, außer der musikalischen Gesellschaft, Abbruch tut; welches die Künste, die zu den Augen reden, nicht tun, indem man seine Augen nur wegwenden darf, wenn man ihren Einfluß nicht einlassen will.