: Vermögensbildung

Der Rolling Stone

Cobra-Mann Clemens Vedder treibt Commerzbank und Dresdner in die Fusion. Millionengewinne nimmt er gern in Kauf

Lohnende Kombination

Das neue Jahr bringt mehr Möglichkeiten der Vermögensbildung

Sparschweine zum Aussuchen

Staatliche Hilfen zur Vermögensbildung werden bei weitem nicht ausgeschöpft

Reform ohne Ziel

Nichts als Wahlkampf: Die Pläne zur Vermögensbildung

Vermögenspolitik: Der Tarifstreit in Ostdeutschland als Chance: "Reizwort Investivlohn"

Wenn Ulf Fink über Investivlohn und Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand spricht, schwingt eine Portion Pathos mit. Für den Vorsitzenden der CDU-Sozialausschüsse geht es bei der Frage, ob ein Teil künftiger Lohnzahlungen als Investivlohnanteil in die (ostdeutschen) Unternehmen investiert werden soll, um mehr als einen Bestandteil des Solidarpakts: "Der Kommunismus lag falsch mit der Forderung, das Privateigentum am Produktivkapital abzuschaffen.

Die soziale Rentenversicherung steht vor schweren Belastungsproben. Durch kleine Reparaturen läßt sich das bestehende System nicht retten. In der Bevölkerung wächst die Sorge, daß ein ausreichender Lebensstandard im Alter schon bald nicht mehr gesichert werden kann.: Reform oder Revolution

Jungblut: Die Zeiten sind lange vorbei, in denen Journalisten, Wissenschaftlern und Politikern zum deutschen Rentensystem kaum mehr einfiel als die Feststellung, die dynamische Altersrente in der Bundesrepublik sei das beste und fortschrittlichste System, das es überhaupt gibt; wir waren darauf so stolz, daß wir lange nicht bemerkt haben, daß es vielleicht ein "Schönwetter-System" ist, das doch nicht für die Ewigkeit gemacht ist.

Ärgerlich

ZEIT: Alle reden von einer Politik zur Förderung der Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand – aber außer Reden ist wenig gewesen.

Erster Schritt ins Risiko

ZEIT: Frau Breuel, Niedersachsen hat im Bundesrat einen "Gesetzesentwurf zur Förderung von Arbeitnehmerbeteiligungen am Produktivvermögen" vorgelegt, mit dem die Vermögensbildung weiterentwickelt werden soll.

Kapital für alle

1. Die staatliche Förderung von Produktivkapital beteiligungen soll grundsätzlich allen Arbeitnehmern offenstehen. Eine solche Breitenwirkung wird dadurch erreicht, daß neben betrieblichen Beteiligungen auch überbetriebliche Beteiligungsformen in den Anlagekatalog einbezogen werden.

Lohnpolitik: Abschied vom Dogma der Umverteilung

Professor Karlheinz Kleps lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Universität Linz. Im Nomos-Verlag Baden-Baden erscheint demnächst ein Buch von ihm mit dem Titel "Lohnpolitik und Vermögensbildung.

Vermögensbildung: Pflichtübung

Wenn sich in Bonn eine Legislaturperiode ihrem Ende zuneigt, kommt mit Sicherheit das Thema der überbetrieblichen Vermögensbildung der Arbeitnehmer auf den Tisch, wohlwissend, daß Entscheidungen in der dem Parlament verbleibenden Zeit nicht mehr getroffen werden können.

Die Zeiten starker Lohnerhöhungen sind vorbei. Der Verteilungskampf wird härter. Der Strukturwandel hinterläßt tiefe Spuren. Arbeitgeber und Gewerkschaften können sich nicht mehr mit der reinen Lohnpolitik begnügen. Sie stehen vor neuen Aufgaben: Humanisierung der Arbeitswelt, sinnvolle Arbeitszeitverkürzung, Vermögensbildung. Sind die Tarifparteien darauf vorbereitet oder verstellen Ideologie und Tabus den Weg zur Lösung von "Gemeinschaftsaufgaben"?: Nicht nur um Prozente feilschen

Umfragen im Auftrag der ZEIT haben ergeben, daß 63 Prozent der Bevölkerung und mit 53 Prozent auch eine Mehrheit der gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer der Ansicht sind, daß die Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern in den letzten Jahren härter geworden sind.

Hundert Milliarden blind verteilt

Die Summen sind schwindelerregend: 91 Milliarden Mark hat der Staat nach offiziellen Angaben seit 1949 zur Förderung der Vermögensbildung aufgewendet.

ZEIT spart Geld

Die zur gewerkschaftseigenen Bank für Gemeinwirtschaft gehörende Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung bietet einen Rentenansparbrief an, der dem Anleger nach einer von ihm selbst zu bestimmenden Ansparzeit mit monatlich gleichen Ansparleistungen die Möglichkeit der Auszahlung als Gesamtsumme oder als Rente für eine ebenfalls nach persönlichen Zielen festgelegte Dauer garantiert.

Buch der Woche

In dieser umfangreichen Studie wird zunächst ein Überblick über die bisherigen Maßnahmen zur Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer gegeben.

Vermögensbildung: Kapital fürs Auto

Nun scheint das 624-Mark-Gesetz endgültig zur Farce zu werden. Als es verabschiedet wurde, klopften sich die Politiker auf die Schultern, daß damit eine gerechtere Vermögensverteilung in der Bundesrepublik erreicht werde.

Argumente aus der Hand geschlagen

Vermögensbildung über den Tarifvertrag – auf diesem Gleis bewegt sich die festgefahrene Diskussion über die Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivvermögen jetzt weiter.

Und zum Schluß bleibt nur der Jammer

Es vergeht kaum noch ein Tag, ohne daß Unternehmer, Manager oder ihre Verbände gegen die Pläne der Koalitionsparteien zur Reform der Mitbestimmung und der Vermögensbildung mit Vehemenz zu Felde ziehen.